05:52 19 November 2017
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    Chef der Volkswehr von Slawjansk: 90 Prozent der Volkswehr sind Ortsbewohner

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    90 Prozent der Volkswehr-Milizen in der ostukrainischen Stadt Slawjasnk sind Ortseinwohner, wie der Volkswehr-Chef Igor Strelkow in einem am Mittwoch in der Tageszeitung „Komsomolskaja Prawda“ veröffentlichten Interview sagte.

    90 Prozent der Volkswehr-Milizen in der ostukrainischen Stadt Slawjasnk sind Ortseinwohner, wie der Volkswehr-Chef Igor Strelkow in einem am Mittwoch in der Tageszeitung „Komsomolskaja Prawda“ veröffentlichten Interview sagte.

    Die Milizen werden für ihren Einsatz nicht bezahlt, äußerte Strelkow. Er dementierte die Berichte, wonach auf der Seite der Volkswehr Kämpfer aus Tschetschenien im Einsatz seien.

    Wie er sagte, treffen täglich 40 bis 50 Menschen aus den Gebieten Donezk und Lugansk ein, die auf der Seite der Volkswehr kämpfen wollen.

    „Nicht alle bleiben“, räumte er ein. „Einmal unter Artilleriebeschuss geraten, erinnern sich täglich zwei bis drei Männer an dringende Angelegenheiten zu Hause, die überwiegende Mehrheit bleibt aber.“

    „Die Menschen in der Volkswehr bekommen Essen und Kleidung, sie haben Waffen und Munition, ihre Familien bekommen aber nichts“, so Strelkow. „Es sind alles Lügenmärchen, dass wir Söldner anheuern und Soldaten abwerben. All das sind Elemente des Informationskrieges, der gegen uns geführt wird.“

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