03:28 30 September 2016
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Bis zu 1 300 ukrainische Soldaten bei Slawjansk getötet „Volksbürgermeister“

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Entwicklung in Ostukraine (2318)
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Auf rund 1 200 bis 1 300 Mann hat der „Volksbürgermeister“ der ostukrainischen Stadt Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, die bisherigen Verluste der ukrainischen Armee bei den seit mehr als einem Monat andauernden Kämpfen um diese Stadt geschätzt.

Auf rund 1 200 bis 1 300 Mann hat der „Volksbürgermeister“ der ostukrainischen Stadt Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, die bisherigen Verluste der ukrainischen Armee bei den seit mehr als einem Monat andauernden Kämpfen um diese Stadt geschätzt. 

Darüber hinaus verlor die reguläre Armee acht Hubschrauber, 15 Schützenpanzerwagen und drei Geschütze bei Slawjansk, sagte Ponomarjow in einem Interview für den lettischen Radiosender Baltkom. 

„Fliegerkräfte werden gegen Slawjansk nicht eingesetzt“, sagte er. „Hauptsächlich ist es Granatwerfer- und Artilleriebeschuss. Getroffen wurden unter anderem eine Schule und andere zivile Gebäude. Es gibt Tote unter den zivilen Einwohnern. Gestern hatten wir acht Verletzte, einer davon starb im Krankenhaus.“

Die Verluste der Bürgerwehr von Slawjansk gab er mit „200 Toten und 300 Verletzten“ an. 

Die Kiewer Behörden unternehmen seit Mitte April einen Sondereinsatz im Osten der Ukraine zur Niederschlagung der Protestbewegung, die als Reaktion auf den Sturz des legitimen Präsidenten entstanden war. Besonders hart gestaltet sich die bewaffnete Konfrontation im Raum der Stadt Slawjansk im Norden des Gebietes Donezk, die momentan von der Volkswehr kontrolliert wird, sowie in Kramatorsk und Mariupol.

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