02:01 26 September 2017
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    Russlands UN-Botschafter: Wahl in Ukraine war weder frei noch demokratisch

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    Präsidentenwahl in Ukraine (2014) (86)
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    Die Präsidentenwahlen in der Ukraine lassen sich nicht als frei und demokratisch bewerten, so der russische Uno-Botschafter Vitali Tschurkin. Nach seiner Ansicht wurde die Konsolidierung des ukrainischen Volkes durch das Terrorisieren ganzer Regionen und „einer zügellosen antirussischen Propaganda“ durchgesetzt.

    Die Präsidentenwahlen in der Ukraine lassen sich nicht als frei und demokratisch bewerten, so der russische Uno-Botschafter Vitali Tschurkin. Nach seiner Ansicht wurde die Konsolidierung des ukrainischen Volkes durch das Terrorisieren ganzer Regionen und „einer zügellosen antirussischen Propaganda“ durchgesetzt. 

    Einige Präsidentschaftskandidaten „wurden einem enormen Druck  ausgesetzt“, sagte der Diplomat. „Ihnen wurde mit physischer Gewalt gedroht, weswegen einige von ihnen aus dem Wahlrennen aussteigen mussten.“ 

    „Die Wahlen wurden von harten Einschränkungen für die Medien begleitet, die nur einen Standpunkt widerspiegeln durften“, betonte er. Nicht vergessen werden sollten auch „die Gesetzlosigkeit, die von nach der Macht trachtenden Gegnern des legitim gewählten Präsidenten betrieben wurde, und der Staatsstreich, der mit Unterstützung von außen und gestützt auf nationalradikale Kräfte begangen wurde“. 

    „Nicht vergessen werden sollten auch die Tragödien am 2. Mai in Odessa und am 9. Mai in Mariupol. Auch die Granatenexplosionen im Südosten müssen gehört werden, wo auch heute eine Strafexpedition unternommen wird“, fügte Tschurkin hinzu.

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