14:36 26 September 2017
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    Unruhen in Abchasien: Präsident Ankwab konferiert mit Putins Beauftragtem Surkow

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    Der Präsident Abchasiens, Alexander Ankwab, hat sich am Donnerstag in Suchum mit dem Beauftragten des russischen Präsidenten Wladislaw Surkow getroffen und mit ihm die Situation in der Republik erörtert, wie der Informationsdienst des abchasischen Präsidenten mitteilte.

    Der Präsident Abchasiens, Alexander Ankwab, hat sich am Donnerstag in Suchum mit dem Beauftragten des russischen Präsidenten Wladislaw Surkow getroffen und mit ihm die Situation in der Republik erörtert, wie der Informationsdienst des abchasischen Präsidenten mitteilte.

    Surkow hält sich seit Mittwoch in der abchasischen Hauptstadt auf. Er soll sich mit der Führung des Landes und mit Vertretern der Opposition treffen. 

    Am Dienstag hatten tausende Menschen in Suchum  für einen Rücktritt von Präsident  Ankwab und eine Regierungsreform demonstriert. Regierungsgegner erstürmten den Präsidentensitz und erklärten, die Regierungsgeschäfte vorübergehend zu übernehmen. 

    Anhänger der Opposition halten weiterhin das Gebäude besetzt.

    Wie der oppositionelle Ex-Chef des Staatskomitees für Jugend und Sport Schamil Adsinba am Mittwoch auf einer Kundgebung vor dem Präsidentensitz sagte, wird der Staatschefs Abchasiens, Alexander Ankwab, nicht mehr in das Gebäude gelassen. Dieses Haus sei für einen neuen Präsidenten da, der vom Volk gewählt werden müsse, so Adsinba. 

    Abchasien,  eine Republik im Südkaukasus, hatte sich nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 von Georgien gelöst und viele Jahre als nicht anerkannter De-facto-Staat existiert. Im August 2008 wurden Abchasien sowie die andere abtrünnige Region in Georgien, Südossetien, von Russland und dann auch von Nicaragua, Venezuela und den pazifischen Zwergstaaten Nauru und Tuvalu als unabhängige Staaten anerkannt.

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