22:00 26 September 2017
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    Umfrage: Putins und Medwedews Beliebtheit auf Rekordhoch

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    Die Beliebtheit von Russlands Präsident Wladimir Putin und Premier Dmitri Medwedew nimmt bei den Russen weiter zu, wie eine Erhebung des Lewada-Zentrums für Meinungsforschung ergab.

    Die Beliebtheit von Russlands Präsident Wladimir Putin und Premier Dmitri Medwedew nimmt bei den Russen weiter zu, wie eine Erhebung des Lewada-Zentrums für Meinungsforschung ergab.

    Die Olympischen Spiele in Sotschi, die Krim-Eingliederung und die Lage in der Ukraine haben bewirkt, dass die Beliebtheitswerte der Beiden in den zurückliegenden Monaten bereits mehrmals Rekorde gebrochen haben.

    Im Mai waren 83 Prozent der Befragten mit der Arbeit Putins zufrieden - im April waren es 82 Prozent und Anfang März 72 Prozent gewesen. 53 Prozent der Russen schenken dabei Putin mehr Vertrauen als den anderen Politikern (Anfang des Jahres waren es 34  Prozent).

    „Die Beliebtheit von Wladimir Putin bei den Russen hat weiter zugenommen und  den höchsten Wert seit vier Jahren erreicht“, heißt es in einer Erläuterung zur Umfrage.

    Nur 16 Prozent der Umfrageteilnehmer zeigten sich damit unzufrieden, wie Putin seinen Job macht – einen Monat zuvor waren es 17 Prozent und Anfang März 25 Prozent gewesen.

    Die Zustimmung für Medwedew stieg im zurückliegenden Monat auf 65 Prozent – gegenüber 60 Prozent im April, 59 Prozent Anfang März und 48 Prozent im Januar.

    Die Umfragewerte in Bezug auf die russischen Gouverneure wurden auch deutlich höher: Im Mai billigten 63 Prozent der Russen ihre Arbeit – ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Anfang des Jahres.

    Mit 60 Prozent sind über die Hälfte der Russen sicher, dass im Land alles richtig läuft. Der Anteil derjenigen, die das Gegenteil glauben, wird immer geringer: Nur 23 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass sich Russland in eine falsche Richtung bewegt – Anfang des Jahres waren es noch 41 Prozent gewesen.

    Die Umfrage fand vom 23. bis 26. Mai in 130 Ortschaften unter 1600 Personen statt.

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