14:53 23 September 2017
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    Moskau fordert Ende der Armeeoffensive in Ukraine - Westen soll auf Kiew einwirken

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2437)
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    Moskau ruft den Westen auf, die Führung in Kiew unter Druck zu setzen und zur Einstellung des Militäreinsatzes im Osten des krisengebeutelten Landes zu veranlassen.

    Moskau ruft den Westen auf, die Führung in Kiew unter Druck zu setzen und zur Einstellung des Militäreinsatzes im Osten des krisengebeutelten Landes zu veranlassen.

    „Die Weltgemeinschaft erwartet von Kiew ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen im Osten des Landes und einen Abzug der Truppen. Ohne dies kann in der Ukraine kein Frieden erreicht werden“, erklärte das russische Außenministerium am Donnerstag. Der Westen solle „seinen Einfluss auf Kiew nutzen, um das Abrutschen der Ukraine in eine nationale Katastrophe zu stoppen.“

    Russland sei zutiefst besorgt über die weitere Eskalation im Osten der Ukraine, hieß es weiter. Durch die „regulären Luft- und Artilleriebeschüsse von Städten und Zivilobjekten“ kommen immer weitere Menschen ums Leben. Moskau fordere Kiew auf, den „Bruderkrieg zu beenden und einen nationalen Dialog mit allen politischen Kräften und Vertretern der Regionen zu beginnen“.

    Die jetzige ukrainische Übergangsregierung, die nach dem Februar-Umsturz an die Macht gekommen ist, schickte im April Truppen in die östlichen Regionen Donezk und Lugansk, die den Machtwechsel und die neue, nationalistisch geprägte Regierung in Kiew nicht anerkannt haben. In vielen östlichen Städten demonstrierten tausende Menschen für ein Referendum und eine Föderalisierung der Ukraine. Regimegegner besetzten Verwaltungsgebäude, bauten Barrikaden und riefen „Volksrepubliken“ aus. Bei den noch immer andauernden Gefechten zwischen Regierungstruppen und der Volkswehr gibt es auf beiden Seiten zahlreiche Tote und Verletzte. Die Regierung setzt Panzer, Hubschrauber und Flugzeuge ein.

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