05:41 25 September 2016
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FSB nimmt mutmaßliche Terroristen des Rechten Sektors auf der Krim fest

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Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (415)
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Der russische Sicherheitsdienst FSB hat nach eigenen Angaben Mitglieder einer Terrorgruppe des ukrainisch-nationalistischen Rechten Sektors auf der Krim festgenommen, die Anschläge in Simferopol, Jalta und Sewastopol geplant haben sollen.

Der russische Sicherheitsdienst FSB hat nach eigenen Angaben Mitglieder einer Terrorgruppe des ukrainisch-nationalistischen Rechten Sektors auf der Krim festgenommen, die Anschläge in Simferopol, Jalta und Sewastopol geplant haben sollen.

„Die Abteilung Ermittlung des FSB Russlands führt Untersuchungen gegen Senzow O.G, Afanassjew S.G., Tschirnija A.W. und Koltschenko A.A., die als Mitglieder einer Terrorgruppe einen Anschlag vorbereitet hatten“, heißt es in einer Mitteilung des PR-Zentrums der FSB.

Es handele sich dabei um geplante „Anschläge mit selbstgebastelten Sprengsätzen vor dem Mahnmal mit der Ewigen Flamme und vor dem Lenin-Denkmal in der Stadt Simferopol sowie um Brandanschläge auf die Büros der Gesellschaftsorganisation „Russische Krim-Gemeinde“ und der Partei Geeintes Russland in Simferopol am 14. bzw. 18. April 2014“.

Bei Hausdurchsuchungen bei den an diesen Straftaten Beteiligten seien Sprengstoff, Schusswaffen, Munition, Kanister mit Zündmischungen, Bauarbeiterhelme (solche trugen die Protestierenden auf dem Maidan in Kiew), Atemgeräte, Gasmasken, Farbsprays sowie nationalistische Symbole beschlagnahmt worden.

Die Tatverdächtigen haben gestanden,  dass an der Organisation der Terroranschläge auf der Krim Mitglieder des Rechten Sektors teilgenommen haben. Das Ziel habe darin bestanden, die politische Lage auf der Halbinsel zu destabilisieren sowie die russischen Behörden zur Abtrennung der Republik Krim von Russland zu bewegen.

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