16:48 16 Februar 2019
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    „Volksgouverneur“ von Lugansk: Angriff der Volkswehr auf Grenzschutzbehörde war geplant

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Der heutige Angriff der Volksmilizen auf die Grenzschutzbehörde im ostukrainischen Lugansk war vorausgeplant, wie der Chef der „Volksrepublik Lugansk“, Valeri Bolotow, am Montag in einem Interview für den lettischen Radiosender Baltkom sagte.

    Der heutige Angriff der Volksmilizen auf die Grenzschutzbehörde im ostukrainischen Lugansk war vorausgeplant, wie der Chef der „Volksrepublik Lugansk“, Valeri Bolotow, am Montag in einem Interview für den lettischen Radiosender Baltkom sagte.

    „Das war einer unserer Pläne, den wir ausgearbeitet hatten und der jetzt in die Tat umgesetzt wird. Wir befreien unsere Territorien“, so Bolotow.

    Ihm zufolge hatten rund 150 Angehörige der Volkswehr an der Erstürmung der örtlichen Grenzschutzbehörde in Lugansk teilgenommen. 

    Die Volksmilizen hatten am Montag das Gebäude des Grenzschutzes angegriffen. Laut vorliegenden Informationen wurden dabei fünf Angehörige der Volkswehr getötet und sieben Grenzer verletzt.

    Nach dem Machtwechsel im Februar in Kiew hatten die Anhänger der Eigenständigkeit der ostukrainischen Regionen die neue Regierung nicht anerkannt. Die Behörden in Kiew starteten daraufhin eine militärische Sonderoperation im Osten des Landes, um die Protestbewegung dort zu unterdrücken. 

    Der am 25. Mai gewählte Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, forderte vom ukrainischen Militär, bis zu seiner Amtseinführung am 7. Juni eine „Säuberung“ in den sogenannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk durchzuführen.

    Wie RIA Novosti inoffiziell aus ukrainischen Militärkreisen erfuhr, werden weitere Truppeneinheiten und Waffen in die Gebiete Donezk und Lugansk verlegt.

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