05:58 18 Oktober 2018
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    Tschetschenien-Chef Kadyrow bekommt Medaille „Für die Befreiung der Krim“

    © Sputnik / Sayid Tsarnaev
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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Die Leitung der Halbinsel Krim, die sich im März von der Ukraine losgelöst und sich mit Russland wiedervereinigt hat, hat den Chef der russischen Kaukasus-Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, aber auch den Gouverneur der Schwarzmeerregion Krasnodar, Alexander Tkatschow, mit den Medaillen „Für die Befreiung der Krim“ ausgezeichnet.

    Die Leitung der Halbinsel Krim, die sich im März von der Ukraine losgelöst und sich mit Russland wiedervereinigt hat, hat den Chef der russischen Kaukasus-Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, aber auch den Gouverneur der Schwarzmeerregion Krasnodar, Alexander Tkatschow, mit den Medaillen „Für die Befreiung der Krim“ ausgezeichnet.  

    Der amtierende Leiter der Republik Krim, Sergej Aksjonow, begründete am Samstag die Entscheidung damit, dass Kadyrow und Tkatschow die Krim bei ihrer Selbstbestimmung unterstützt hatten. Kadyrow und Tkatschow hätten ihn in der für die Krim schweren Zeit als erste angerufen. Die Kosaken aus Kuban (Krasnodar) und die tschetschenische Diaspora hätten der Krim-Bevölkerung Beistand geleistet. „In diesem Zusammenhang hat die Selbstverteidigung der Krim beschlossen, Kadyrow und Tkatschow mit den Medaillen auszuzeichnen“, sagte Aksjonow. Die Auszeichnungen wurden an den tschetschenischen Parlamentschef Dukuwacha Abdurachmanow und den Parlamentschef der Region Krasnodar, Wladimir Beketow, übergeben, die zu einem Forum in Jalta weilten.

    Die „Selbstverteidigung“ der Krim hatte sich nach dem Februar-Umsturz in Kiew etabliert und während des Unabhängigkeitsreferendums im März für die öffentliche Sicherheit gesorgt. Nach dem Beitritt der Halbinsel zur Russischen Föderation wurde die „Selbstverteidigung“ nicht aufgelöst. Das Parlament der Krim verabschiedete im Mai ein Gesetz, das dem diese Struktur gemeinsam mit der Polizei für die öffentliche Ordnung sorgen soll.

    Die ukrainische Opposition hatte im Februar 2014 Präsident Viktor Janukowitsch gestürzt und eine nationalistisch geprägte Regierung gebildet. Die von Russen dominierte Krim hat den Machtwechsel in Kiew nicht anerkannt. In einem Referendum am 16. März stimmte die Bevölkerung der Halbinsel mehrheitlich für eine Abspaltung von der Ukraine und für eine Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation. Zwei Tage später unterzeichneten der russische Präsident und die Regierung der Krim einen Vertrag über die Aufnahme dieser ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel und der Stadt Sewastopol in die Russische Föderation.

    Die Krim hatte seit 1783 zu Russland gehört, bevor der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow 1954 die Halbinsel symbolisch von der Russischen Sowjetrepublik an die Ukrainische Sowjetrepublik – beide im Bestand der Sowjetunion – „schenkte“. Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 blieb die Krim automatisch in der Ukraine.

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