15:00 15 Dezember 2017
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    Hague drängt Moskau zu weiteren Deeskalationsschritten in Ukraine

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2437)
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    Der britische Außenminister William Hague hat Russland mit neuen EU-Sanktionen gedroht, sollten weitere Schritte zur Deeskalation in der Ukraine nicht kommen.

    Der britische Außenminister William Hague hat Russland mit neuen EU-Sanktionen gedroht, sollten weitere Schritte zur Deeskalation in der Ukraine nicht kommen. 

    „Wir haben zwar gesehen, dass Russland den Friedensplan Kiews begrüßt hat, jedoch keine konkreten Schritte in diesem Zusammenhang registriert“, sagte Hague am Mittwoch vor dem Beginn einer Sitzung der Nato-Außenminister. 

    Der Minister erwähnte in diesem Zusammenhang den jüngsten Abschuss eines Armee-Hubschraubers in der Ukraine und betonte: „Wir rufen Russland auf, die notwendigen Handlungen zu unternehmen, um den Waffenstrom über die Grenze zur Ukraine zu stoppen und die Unterstützung der gesetzwidrigen bewaffneten Separatistengruppen im Osten der Ukraine einzustellen. Sollten diese Schritte ausbleiben, werden härtere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Russland sollte die Bereitschaft der EU zum Handeln nicht unterschätzen.“

    Die USA und die EU hatten bereits Sanktionen gegen Russland im Zusammenhang mit der Situation um die Halbinsel Krim beschlossen, die nach einem Referendum im März der Russischen Föderation beitrat. Moskau betonte, dass es kontraproduktiv ist, mit Russland in der Sprache von Sanktionen zu sprechen. Einige EU-Politiker äußerten sich ebenfalls gegen neue Sanktionen, weil dies sich negativ auf die Wirtschaft der EU-Länder auswirken würde.   

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