21:36 19 April 2018
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    Deutsche Unternehmer über Sanktionen gegen Russland skeptisch - Umfrage

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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Nur neun Prozent der deutschen Unternehmer, die in Russland vertreten sind, sehen die Notwendigkeit von Wirtschaftssanktionen als Reaktion auf die Krim-Eingliederung in Russland, zeigt die jüngste Umfrage des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft.

    Nur neun Prozent der deutschen Unternehmer, die in Russland vertreten sind, sehen die Notwendigkeit von Wirtschaftssanktionen als Reaktion auf die Krim-Eingliederung in Russland, zeigt die jüngste Umfrage des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft.

     

    Nur neun Prozent deutscher Unternehmer, die in Russland Fuß gefasst haben, sehen die Notwendigkeit von Wirtschaftssanktionen als Reaktion auf die Krim-Eingliederung in Russland, zeigt die jüngste Umfrage des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft.

    „47 Prozent der Befragten würden Wirtschaftssanktionen als allerletztes Mittel in der aktuellen politischen Auseinandersetzung akzeptieren“, heißt es in einer Mitteilung des Ost-Ausschusses auf seiner Internetseite. „Nur neun Prozent der Befragten sehen nach dem russischen Vorgehen auf der Krim die Notwendigkeit für Wirtschaftssanktionen.“

    Am meisten werden die Sanktionen Russland (37 Prozent) und Deutschland (33 Prozent) schaden, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes, der die Umfrage am Freitag in Berlin vorstellte. 21 Prozent glauben, dass dadurch auch die Ukraine in Mitleidenschaft gezogen wird. Neun Prozent befürchten, dass Sanktionen gegen Russland den osteuropäischen EU-Ländern Schaden zufügen würden.

    Laut den Unternehmern, die Sanktionen als allerletztes Mittel akzeptieren, sollten diese nur bei einer russischen Invasion in die Ukraine verhängt werden, so Cordes.

    Die Umfrage wurde vom 27. Mai bis 18. Juni unter 105 deutschen Unternehmern vorgenommen.

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