07:09 21 September 2017
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    Volkswehr in Lugansk: Zahlreiche Opfer unter Zivilisten nach Angriffen der Armee

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Bei den jüngsten Luftangriffen auf Ortschaften in der Nähe der ostukrainischen Stadt Lugansk sind laut Wladimir Inogorodzew, Pressesekretär der selbsterklärten „Volksrepublik Lugansk“ zahlreiche Opfer unter den zivilen Einwohnern registriert worden.

    Bei den jüngsten Luftangriffen auf Ortschaften in der Nähe der ostukrainischen Stadt Lugansk sind laut Wladimir Inogorodzew, Pressesekretär der selbsterklärten „Volksrepublik Lugansk“ zahlreiche Opfer unter den zivilen Einwohnern registriert worden. 

    Nach seinen Angaben sind allein in der Siedlung Luganskaja rund zehn zivile Einwohner, darunter ein fünf- bis siebenjähriges Mädchen, bei den Luftangriffen und dem Artilleriebeschuss ums Leben gekommen. „Ähnlich ist die Situation in Nowaja Kondreschjowka. Genaue Angaben liegen noch nicht vor, die Lage ist aber schwer“, hieß es. 

    „Das Ziel dieser Angriffe ist nicht mehr klar“, so Inogorodzew. „Anscheinend hat man die Anweisung bekommen, alle zu töten, die halt getroffen werden. Der Beschuss wird wahllos geführt.“ 

    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hatte am 1. Juli die Waffenruhe im Osten der Ukraine für beendet erklärt. Unmittelbar danach wurde der Artilleriebeschuss der Städte Slawjansk und Kramatorsk wiederaufgenommen. Beschossen wurden auch die Dörfer Semjonowka und Nikolajewka sowie die Stadt Jampol.  

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