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14:39 17 August 2019
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    Kiew plant Blockade von Donezk und Lugansk und verspricht Fluchtmöglichkeit für Zivilisten

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Der Chef des Informationszentrums des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine (SNBU), Andrej Lyssenko, hat die Möglichkeit eines Bombardements der ostukrainischen Städte Donezk und Lugansk und einen Einsatz von schwerer Artillerie durch ukrainische Militärkräfte völlig ausgeschlossen.

    Der Chef des Informationszentrums des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine (SNBU), Andrej Lyssenko, hat die Möglichkeit eines Bombardements der ostukrainischen Städte Donezk und Lugansk und einen Einsatz von schwerer Artillerie durch ukrainische Militärkräfte völlig ausgeschlossen.

    Wie Lyssenko am Montag in Kiew bei einem kurzen Pressegespräch sagte, können die zivilen Ortsbewohner Lugansk und Donezk, die die Militärkräfte der Ukraine blockieren wollen, ungehindert verlassen.

    „Die Menschen können diese Städte ruhig verlassen und die Sicherheitsposten passieren. Ihnen wird beliebige Hilfe zuteil“, so Lyssenko. Er fügte hinzu, dass die genannten Städte mit dem Ziel belagert werden, die Waffenversorgung und den Nachschub für die dort befindlichen Milizen zu unterbinden.

    Wie die ukrainischen Militärkräfte am Samstag berichteten, haben sie Slawjansk und Kramatorsk, die die Volkswehr seit Mitte April besetzt gehalten hatte, befreit. Teile der Volksmilizen seien von dort aus nach Donezk und Lugansk durchgebrochen.   

    Laut weiteren Informationen soll sich ein Teil der Volksmilizen weiter in Donezk aufhalten. Wie Volkswehrkommandeur Igor Strelkow am Sonntag sagte, hat er mit der Organisation der Verteidigung von Donezk begonnen.

    Dem Vizesekretär des SNBU, Michail Kowal, zufolge wollen die Militärkräfte Lugansk und Donezk völlig blockieren, um die Milizen zur Aufgabe zu zwingen.

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