10:42 27 September 2016
Radio
Politik

US-Journalisten protestieren gegen Zensur –Brief an Obama

Politik
Zum Kurzlink
02100

Journalistenorganisationen der USA haben die Administration von Präsident Barack Obama „für politisch motivierte Einschränkung von Nachrichten“ über Aktivitäten der US-Behörden kritisiert, schreibt die Zeitung „Washington Examiner“ am Donnerstag.

Journalistenorganisationen der USA haben die Administration von Präsident Barack Obama „für politisch motivierte Einschränkung von Nachrichten“ über Aktivitäten der US-Behörden kritisiert, schreibt die Zeitung „Washington Examiner“ am Donnerstag.

In einem Brief an den US-Präsidenten, den Mitarbeiter von 38 Medienvereinigungen unterzeichnet haben, wird betont, dass die Bemühungen der US-Behörden um die Einschränkung des Zugangs zu Informationen einen kritischen Punkt erreicht haben trotz des Wahlversprechens von Obama, eine größere Offenheit für die Medien zu gewährleisten.

Stattdessen habe der US-Präsident die Möglichkeiten für Aktivitäten von Lobby-Gruppen, „interessierten Personen“ und Menschen „mit Geldmitteln“ erweitert. An dem Skeptizismus, mit dem viele Menschen heutzutage die Politik der US-Administration betrachten, sei nur der Präsident selbst schuld, wird im Brief betont.

Laut dem Brief wird Staatsbeamten in der US-Regierung verboten, sich mit Medienmenschen zu treffen. Viele Journalistenanfragen bleiben ohne Antwort. Besonders kritisch eingestellte Journalisten würden in „schwarzen Listen“ erfasst.

GemeinschaftsstandardsDiskussion
via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
Top-Themen