18:44 18 Oktober 2017
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    US-Journalisten protestieren gegen Zensur –Brief an Obama

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    Journalistenorganisationen der USA haben die Administration von Präsident Barack Obama „für politisch motivierte Einschränkung von Nachrichten“ über Aktivitäten der US-Behörden kritisiert, schreibt die Zeitung „Washington Examiner“ am Donnerstag.

    Journalistenorganisationen der USA haben die Administration von Präsident Barack Obama „für politisch motivierte Einschränkung von Nachrichten“ über Aktivitäten der US-Behörden kritisiert, schreibt die Zeitung „Washington Examiner“ am Donnerstag.

    In einem Brief an den US-Präsidenten, den Mitarbeiter von 38 Medienvereinigungen unterzeichnet haben, wird betont, dass die Bemühungen der US-Behörden um die Einschränkung des Zugangs zu Informationen einen kritischen Punkt erreicht haben trotz des Wahlversprechens von Obama, eine größere Offenheit für die Medien zu gewährleisten.

    Stattdessen habe der US-Präsident die Möglichkeiten für Aktivitäten von Lobby-Gruppen, „interessierten Personen“ und Menschen „mit Geldmitteln“ erweitert. An dem Skeptizismus, mit dem viele Menschen heutzutage die Politik der US-Administration betrachten, sei nur der Präsident selbst schuld, wird im Brief betont.

    Laut dem Brief wird Staatsbeamten in der US-Regierung verboten, sich mit Medienmenschen zu treffen. Viele Journalistenanfragen bleiben ohne Antwort. Besonders kritisch eingestellte Journalisten würden in „schwarzen Listen“ erfasst.

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