20:33 18 Dezember 2018
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    Ban Ki-moon: Israelisch-palästinensischer Konflikt hat keine militärische Lösung

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    Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Palästinenser im Gaza-Streifen und Israel aufgerufen, die Gewalt einzustellen, um neue Opfer zu verhindern, heißt es in einer Erklärung des offiziellen Sprechers des Generalsekretärs.

    Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Palästinenser im Gaza-Streifen und Israel aufgerufen, die Gewalt einzustellen, um neue Opfer zu verhindern, heißt es in einer Erklärung des offiziellen Sprechers des Generalsekretärs.

    „Der Generalsekretär glaubt nicht, dass der andauernde und ernsthafte  politische Streit zwischen den Israelis und den Palästinensern mit militärischen Mitteln einer der Seiten geregelt werden kann“, wird in der Erklärung betont.

    „Der wahllose Raketenbeschuss ziviler Ziele in Israel verstößt gegen das Völkerrecht“, betont Ban Ki-moon.  „Außerdem ist der Generalsekretär über die Folgen besorgt, die die Kampfhandlungen Israels für palästinensische Familien haben."

    Der Uno-Generalsekretär sei „fest davon überzeugt, dass es im Interesse beider Seiten wäre, statt der Schritte zur weiteren gefährlichen Eskalation Maßnahmen einzuleiten, um den Kampfhandlungen ein Ende zu setzen und damit weitere Verluste und größere Risiken für den regionalen Frieden und die Sicherheit zu verhindern“.

    Laut Berichten aus Tel Aviv wurden am 6. Tag der palästinensisch-israelischen Konfrontation mehr als 130 Raketen gegen das israelische Territorium abgefeuert. Trotz der massiven Bombenangriffe Israels lässt die Intensität des Beschusses nicht nach. Insgesamt wurden seit dem 8. Juli 940 Raketen vom Territorium des Gaza-Streifens gegen Israel abgefeuert. Die israelische Verteidigungsarmee griff 1320 militärische Objekte in Gaza an. 

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