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    Israelische Armee bombardiert weiter Gazastreifen

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    Nahostkonflikt (123)
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    Die israelischen Truppen haben am Montag rund 40 Ziele im Gazastreifen angegriffen und im Süden des Landes eine palästinensische Drohne abgeschossen, wie der Pressedienst der Armee mitteilt.

    Die israelischen Truppen haben am Montag rund 40 Ziele im Gazastreifen angegriffen und im Süden des Landes eine palästinensische Drohne abgeschossen, wie der Pressedienst der Armee mitteilt.

    Knapp eine Woche seit dem Beginn der israelischen Militäroperation „Fester Felsen“ werden die Hamas-Bewegung und die mit ihr liierten Gruppen, die israelische Städte weiterhin mit Raketen beschießen, aus der Luft und von See aus angegriffen.

    Laut der Internet-Nachrichtenressource Ynet hat sich das israelische militärpolitische Kabinett dafür ausgesprochen, den Militäreinsatz in seiner heutigen Form weiterzuführen und sich weiter auf eine mögliche Bodenoperation vorzubereiten.

    Einem Bericht der israelischen Armee zufolge wurden seit (Montag) Mitternacht etwa 20 palästinensische Raketen abgefeuert. „Zwölf davon sind in Israel eingeschlagen und weitere sieben abgefangen worden. Daraufhin hat die israelische Luftwaffe mindestens 40 Terroristen-Objekte  im Gazastreifen angegriffen.“ Dazu gehört eine Moschee im Zentrum der Enklave, wo Waffen und Munition gelagert gewesen sein sollen. 

    Am Montagmorgen hat eine Luftabwehranlage vom Typ „Patriot“ über Ashdod, der größten Stadt im Süden Israels, ein unbemanntes Fluggerät abgeschossen, das vom Gazastreifen in den Luftraum Israels eingedrungen war. 

    Seit dem Beginn der israelischen Offensive sind im Gazastreifen 1470 Ziele, darunter 770 Raketenanlagen, 69 Ausbildungslager und –basen der Extremisten sowie 63 Objekte für die Herstellung bzw. die Lagerung von Waffen, angegriffen worden.  

    Nach Angaben palästinensischer Mediziner sind in der Nacht zum Montag zwei Einwohner der Palästinenser-Enklave ums Leben gekommen. Seit dem Beginn der Militäroperation seien insgesamt 172 Menschen getötet und 1250 verletzt worden.  

    Die israelische Seite hat keine Toten zu beklagen, obwohl gegen israelische Gebiete insgesamt mehr als 980 Raketen abgefeuert wurden. 760 davon schlugen auf israelischem Territorium ein, weitere 200 wurden vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ abgefangen.

    Der Ex-Chef des israelischen Militärgeheimdienstes Amos Yadlin schlägt unter anderem vor, die Militäroperation, die den Eindämmungsfaktor in den Beziehungen mit den Extremisten des Gazastreifens bereits wiederhergestellt habe, zu beenden. 

    Laut Ynet haben die israelischen Politiker und Militärs zu verstehen gegeben, dass die Militäroperation im Gazastreifen nicht den Sturz des Hamas-Regimes zum Ziel habe, sondern nur darauf ausgerichtet sei, den Islamisten eine Lehre zu erteilen und den Frieden im Süden wiederherzustellen.

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