21:21 10 Dezember 2016
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    Ukrainische Luftwaffe setzt Flüge wegen AN-26-Abschuss aus

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Ukraine hat die Militärflüge im Osten des Landes „wegen des Unglücks mit einem Militärtransportflugzeug am Montag im Gebiet Lugansk“ bis auf weiteres ausgesetzt, wie das Pressezentrum der Sonderoperation des ukrainischen Militärs am Dienstag mitteilt.

    Die Ukraine hat die Militärflüge im Osten des Landes „wegen des Unglücks mit einem Militärtransportflugzeug am Montag im Gebiet Lugansk“ bis auf weiteres ausgesetzt, wie das Pressezentrum der Sonderoperation des ukrainischen Militärs am Dienstag mitteilt.

    Laut einer Meldung der ukrainischen Militärkräfte vom Montag war der Funkkontakt zu einer An-26 im Gebiet Lugansk verloren gegangen. Später wurde bekannt, dass die Maschine von Volksmilizen abgeschossen wurde. Laut der Volkswehr wurden mehrere Crewmitglieder gefangen genommen. Nach Angaben des ukrainischen Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung (SNBO) hatten sich eine achtköpfige Besatzung und ein  Begleiter an Bord befunden.

    „Wegen der Untersuchung der Situation mit dem Unglück eines Militärtransportflugzeuges vom Typ An-26 am 14. Juli im Gebiet Lugansk werden die Flüge der Luftwaffe bis auf weiteres ausgesetzt“, hieß es aus dem Pressezentrum. Die ukrainischen Fliegerkräfte befänden sich seit dem 14. Juli an ihren Heimatstandorten. An der Absturzstelle der An-26 werde  weiter nach sechs Crewmitgliedern gesucht. 

    Die Milizenführung der „Volksrepublik Lugansk“ (VRL) hatte zuvor den Abschuss einer ukrainischen  An-26 gemeldet. Wie die Volkswehr später präzisierte, ist die Maschine von einem Fla-Raketensystem Strela-10 im Raum der Stadt Lissitschank, Dutzende Kilometer von der russischen Grenze entfernt, angegriffen worden.

    Der Pressedienst der VRL erläuterte, dass Volksmilizen Besatzungsmitglieder des ukrainischen Flugzeuges An-26 gefangen genommen haben. Wie der SNBO-Vorsitzende Andrej Lyssenko am Montagabend äußerte, liegen den ukrainischen Behörden noch keine Informationen über eine Gefangennahme der An-26-Crew vor. 

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