19:23 25 September 2016
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Nach Absturz von MH17: Volkswehr will Flugschreiber nur internationalen Ermittlern übergeben

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Malaysische Boeing über Ukraine abgestürzt (299)
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Ostukrainische Bürgermilizen haben am Absturzort der Passagiermaschine der Malaysia Airlines Gegenstände gefunden, die Flugschreibern ähneln, teilte der Premier der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Borodai, am Sonntag bei einem Briefing mit.

Ostukrainische Bürgermilizen haben am Absturzort der Passagiermaschine der Malaysia Airlines Gegenstände gefunden, die Flugschreibern ähneln, teilte der Premier der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Borodai, am Sonntag bei einem Briefing mit.

Die Blackboxes werden aber seinen Worten zufolge nicht der ukrainischen Seite, sondern nur Experten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO übergeben.

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 283 Fluggästen, darunter 85 Kinder, und 15 Besatzungsmitgliedern an Bord war am Donnerstag von Amsterdam nach Kuala Lumpur unterwegs gewesen. Bei dem Absturz überlebte niemand.

Die Kiewer Behörden werfen der Volkswehr vor, die Maschine abgeschossen zu haben. Die Volkswehr behauptet, sie verfüge nicht über Raketen, die Flugziele in 10 000 Meter Höhe zerstören könnten.

Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine Radarstation der ukrainischen Flugabwehr am Tag des Absturzes in der Region aktiv war, was russische Überwachungsanlagen registrierten. Zudem gab die russische Militärbehörde ukrainische Ortschaften an, aus denen die Passagiermaschine abgeschossen werden konnte.

Die Flugroute der Maschine und deren Absturzort liegen in der Wirkungszone von zwei ukrainischen Batterien der Fla-Raketensysteme großer Reichweite und von drei Batterien der Fla-Raketensysteme vom Typ Buk-M1 mittlerer Reichweite, hieß es.

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