09:10 25 Januar 2020
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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Verluste der ukrainischen Armee bei den Gefechten im Osten des Landes sind nach Angaben der Soldatenmütter deutlich höher als offiziell dargestellt wird. Das Komitee der Soldatenmütter von Donbass wirft der Armeeführung vor, getötete Soldaten als Deserteure abzuschreiben.

    Die Verluste der ukrainischen Armee bei den Gefechten im Osten des Landes sind nach Angaben der Soldatenmütter deutlich höher als offiziell dargestellt wird. Das Komitee der Soldatenmütter von Donbass wirft der Armeeführung vor, getötete Soldaten als Deserteure abzuschreiben.

    „Die ukrainische Armee vertuscht ihre Verluste“, teilte die Vorsitzende des Komitees, Irina Popowa, dem lettischen Radiosender Baltkom mit. Nach ihren Angaben verwesen Leichen auf dem Schlachtfeld. So hätten Augenzeugen von „unerträglichem Leichengeruch“ an der umkämpften Anhöhe Saur-Mogila berichtet. „Dort herrscht eine Hitze von mehr als 30 Grad“, so Popowa weiter. „Die Eltern sind es leid, ihre Kinder zu begraben. Tote Soldaten der ukrainischen Armee werden als Deserteure gemeldet, um keine Entschädigungen zu zahlen.“

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    Zuvor hatte der Kommandeur des regierungstreuen Freiwilligenbataillons Donbass, Semjon Sementschenko, die Verluste der Regierungstruppen in der Ost-Ukraine auf „sieben bis acht“ Tote am Tag geschätzt. Die Milizen der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“ behaupteten dagegen, dass die Regierungsarmee allein vom 9. bis 15. Juli rund 1.600 Soldaten an Toten verloren habe.

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