04:43 20 Juli 2018
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    Der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka

    Tschechiens Premier gegen „eisernen Vorhang“ an russisch-ukrainischer Grenze

    © Foto: Regierung der Tschechischen Republik
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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Tschechien ist nach Worten von Regierungschef Bohuslav Sobotka gegen allumfassende Sanktionen gegen Russland, die den gegenseitigen Handel gefährden könnten. „Wir sind bestrebt, eine solche Form von Sanktionen zu vereinbaren, die unser Land, unsere Armee und unseren Finanzsektor nicht tangieren würden“, sagte Sobotka am Mittwoch in einem Interview der Zeitung „Hospodarske noviny“.

    Tschechien ist nach Worten von Regierungschef Bohuslav Sobotka gegen allumfassende Sanktionen gegen Russland, die den gegenseitigen Handel gefährden könnten. „Wir sind bestrebt, eine solche Form von Sanktionen zu vereinbaren, die unser Land, unsere Armee und unseren Finanzsektor nicht tangieren würden“, sagte Sobotka am Mittwoch in einem Interview der Zeitung „Hospodarske noviny“.

    Die Hauptrolle bei der Beilegung der gegenwärtigen Ukraine-Krise solle der Diplomatie zukommen. Eben deshalb unterstütze er die jüngste Initiative von Tschechiens Präsident Milos Zeman, der sein Land beim Warschauer Gipfel der Ostpartnerschaft als einen Vermittler bei der Regelung der russisch-ukrainischen Beziehungen vorgeschlagen habe. „In jedem Fall hoffe ich darauf, dass die antirussischen Sanktionen und Schritte nicht einen neuen ‚eisernen Vorhang‘ zur Folge haben werden“, fuhr Sobotka fort.

    „Ich denke nicht, dass wir auf irgendeine langanhaltende Abkühlung der Beziehungen zu Russland gefasst sein sollen. Wir rechnen eher damit, dass unsere Konzerne künftig mit russischen Partnern wieder kooperieren werden“, sagte der tschechische Regierungschef.

     

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