09:00 01 Oktober 2016
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    Moskau erwidert Sanktionen: Liste zum Import-Verbot veröffentlicht

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    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (172)
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    Die Liste der Erzeugnisse, deren Einfuhr in Russland eingeschränkt wird, ist am Donnerstag auf der Internetseite des russischen Kabinetts veröffentlicht worden. Darauf zu finden sind unter anderem Rind- und Schweinefleisch, Obst, Gemüse, Käse sowie Milcherzeugnisse.

    Die Liste der Erzeugnisse, deren Einfuhr in Russland eingeschränkt wird, ist am Donnerstag auf der Internetseite des russischen Kabinetts veröffentlicht worden. Darauf zu finden sind unter anderem Rind- und Schweinefleisch, Obst, Gemüse, Käse sowie Milcherzeugnisse.

    „Bestätigt wurde eine Liste von Agrarerzeugnissen, Rohstoffen und Lebensmitteln, deren Herstellerländer die Vereinigten Staaten, die EU-Staaten, Kanada, Australien sowie das Königreich Norwegen sind und deren Einfuhr nach Russland ein Jahr lang verboten ist“, heißt es in einer Erläuterung zum Dokument.

    Am Mittwoch hatte der russische Präsident Wladimir Putin einige landwirtschaftliche Erzeugnisse, Rohstoffe und Lebensmittel aus den Ländern mit Importverbot belegt, die Sanktionen gegen Russland verhängten. Er wies die Regierung an, eine detaillierte Liste der Erzeugnisse zu erstellen, die unter diese Beschränkungen fallen.

    Die Liste umfasst gekühltes und gefrorenes Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch sowie Pökel-, Rauch- und Trockenfleisch, Fisch, Krebs- und Weichtiere wie auch andere wirbellose Wassertiere.

    Auf die Liste wurden zudem Milch und Milchprodukte, Gemüse, Wurzel- und Knollenfrüchte, Obst und Nüsse, Wurst und ähnliche Erzeugnisse aus Fleisch, Schlachtnebenerzeugnissen bzw. Blut (darunter auch fertige Lebensmittel auf ihrer Basis) gesetzt.

    In die Liste wurden zudem verzehrfertige Lebensmittel wie Käse und Quark, hergestellt auf Basis von Pflanzenöl, sowie milchhaltige Produkte, hergestellt auf Basis von Pflanzenöl, aufgenommen.

    Es handle sich dabei nicht um Produkte zur Kinderernährung, hieß es.

    „All diese Maßnahmen gelten nicht für Kinderernährung und betreffen natürlich nicht die Waren, welche die Menschen im Ausland in den genannten Staaten selbständig und gemäß unserem  Zollrecht kaufen“, betonte der russische Premier Dmitri Medwedew am Donnerstag bei einer Regierungssitzung.

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