16:12 31 März 2020
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    Mindestens 500 Jesiden im Irak getötet – Agentur

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    Eskalation im Irak (86)
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    Bewaffnete Islamisten haben mindestens 500 Jesiden im Irak getötet, meldet Reuters am Sonntag unter Berufung auf eine Erklärung des irakischen Ministeriums für Menschenrechte.

    Bewaffnete Islamisten haben mindestens 500 Jesiden im Irak getötet, meldet Reuters am Sonntag unter Berufung auf eine Erklärung des irakischen Ministeriums für Menschenrechte. 

    Jesiden sind eine religiöse Minderheit innerhalb der Kurden, die hauptsächlich im Irak und der Türkei sowie im Iran, Syrien und Transkaukasien leben und eine spezielle Religion vertreten, die Teile von Heidentum, alte indoiranische Glauben, Judaismus, Christentum und Islam in sich vereint. Die Islamisten hatten zuvor Jesiden mit dem Tod gedroht, sollten diese nicht zum Islam übertreten. 

    Es gibt Beweise dafür, dass die Islamisten Frauen und Kinder bei lebendigem Leibe begraben haben, heißt es in der Meldung. Irakische Behörden haben Massengräber der Opfer entdeckt. 

    Anfang Juni hatte die Gefahr für die Sicherheit des Iraks angesichts der zunehmenden Aktivitäten der Sunnitengruppierung Islamischer Staat (IS) zugenommen. IS-Kämpfer, die bis dahin in Syrien aktiv waren, unternahmen eine Offensive gegen den Norden und den Westen des Iraks.  Ihnen schlossen sich irakische Sunniten, Militärs aus der Armee von Saddam Hussein und kleine Terrorgruppen an.

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