12:24 31 März 2020
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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Die Unterstützung der rechtsradikalen Miliz durch die Behörden in Kiew ist eine „bedenkliche Erscheinung“, stellt der deutsche Politikwissenschaftler Andreas Umland von der Universität Kiew im Gespräch mit Focus Online.

    Die Unterstützung der rechtsradikalen Miliz durch die Behörden in Kiew ist eine „bedenkliche Erscheinung“, stellt der deutsche Politikwissenschaftler Andreas Umland von der Universität Kiew im Gespräch mit Focus Online.

    Im Kampf gegen die Aufständischen in der Ostukraine „ist der ukrainischen Regierung offenbar jedes Mittel recht“, heißt es in dem Bericht auf der Internetseite des Nachrichtenmagazins.

    Jetzt werde bekannt, dass rechtsradikale Milizen an der Seite der regulären Truppen kämpfen. „Kann Kiew sie unter Kontrolle behalten?“, fragen die Verfasser im Hinblick auf die Seite des Bataillons Asow im sozialen Netzwerk vk.

    „Dass eine solche Miliz Unterstützung vom Staat und Präsenz in den Medien erhält, ist eine bedenkliche Erscheinung“, so Umland. „Doch in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen: Die ukrainische Regierung greift im Kampf gegen die Separatisten auf alle zurück, die sie mobilisieren kann.“

    Das Focus Magazin gehört zu mehreren westlichen Medien, die auf das Bataillon Asow aufmerksam gemacht haben. Zuvor waren es die die britische Zeitung „Telegraph“ und das Radio Schweden (Sverigesradio.se) gewesen.

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