14:18 22 Oktober 2018
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    Duma-Chef bedauert Absage seines Schweiz-Besuchs

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    Der Staatsduma-Chef Sergej Naryschkin bedauert nach eigenen Worten die Absage seines Schweiz-Besuchs, die auf Initiative seines eidgenössischen Amtskollegen erfolgte.

    Der Staatsduma-Chef Sergej Naryschkin bedauert nach eigenen Worten die Absage seines Schweiz-Besuchs, die  auf Initiative seines eidgenössischen Amtskollegen erfolgte.

    Donnerstagabend sei er über den Vorschlag des Schweizer Parlamentspräsidenten in Kenntnis gesetzt worden, ihr zuvor geplantes Treffen im Rahmen der Veranstaltungen anlässlich der 200 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Russland und der Schweiz aufzuschieben, sagte Naryschkin am Freitag Journalisten.

    Er bedauere „aufrichtig, dass solch ein guter und symbolträchtiger Anlass für Treffen und offizielle Verhandlungen über bilaterale Zusammenarbeit, darunter auch auf der Parlamentsebene, versäumt wird“.

    „Ich bedauere dies auch, weil solche Parlamentskontakte jetzt, wo derart übermäßige Spannungen in Europa herrschen, wichtig sind“, betonte der Chef des russischen Parlamentsunterhauses.

    Das weltweit bekannte Prinzip der Schweizer Neutralität  lasse immer eine ruhige objektive Position einnehmen und alle Gesichtspunkte zu komplizierten Fragen anhören, fügte er hinzu.

    „In diesem Fall waren unsere Schweizer Kollegen offenbar gezwungen, von diesem Prinzip unter dem äußeren Druck abzuweichen“, so Naryschkin.

    „Sehr schade natürlich, wobei ich allerdings sagen muss, dass dies den Parlamentariern eines starken, souveränen und demokratischen Staates keine Ehre macht.“

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