11:57 19 Juli 2018
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    Putin: Sanktionen beeinflussen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen negativ

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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Russland ist ategorisch gegen die Entwicklung der Situation nach Sanktionsszenarien, die sich auf die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen negativ auswirken, wie der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag in Sotschi nach Verhandlungen mit seinem finnischen Amtskollegen Sauli Niinistö sagte.

    Russland ist kategorisch gegen die Entwicklung der Situation nach Sanktionsszenarien, die sich auf die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen negativ auswirken, wie der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag in Sotschi nach Verhandlungen mit seinem finnischen Amtskollegen Sauli Niinistö sagte.

    „Der gesamte Komplex der russisch-finnischen Beziehungen in Handel und im Investitionsbereich ist jetzt durch die EU-Sanktionen gefährdet. Es haben sich negative Tendenzen in der bilateralen Zusammenarbeit  abgezeichnet“, so Putin. 

    Der russische Präsident verwies darauf, dass der Warenumsatz im Handel mit Finnland seit Anfang 2014  um acht Prozent zurückgegangen ist.  „Russland ist kategorisch gegen die Entwicklung der Situation nach einem solchen Szenario“, ergänzte Putin. Seiner Meinung nach wirken sich die Sanktionen auf den Handel, die Unternehmerinteressen und die Entwicklungsdynamik der beiden Länder und schließlich auf die gesamte Weltwirtschaft negativ aus.

    Laut Putin wurde diese ungünstige Entwicklung bei seinen Verhandlungen mit dem finnischen Präsidenten ausführlich erörtert. Es sei um die bilaterale Zusammenarbeit im Energiebereich gegangen , so Putin. „Russland ist der wichtigste Handelspartner Finnlands“, sagte der russische Präsident. „Russland versorgt die finnischen Verbraucher faktisch vollständig und zuverlässig mit Erdgas und ist ein verlässlicher Lieferant anderer Energieträger für den finnischen Markt“, so Putin.

    Die EU und die USA hatten am 1. August im Zusammenhang mit der Situation um die Ukraine ein neues Paket von Wirtschaftssanktionen gegen Russland eingeführt. Als Antwort darauf verhängte Russland Einfuhrverbote für etliche Lebensmittelarten aus den USA, der EU, Kanada, Australien und Norwegen. Auf der Verbotsliste stehen unter anderem Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Obst, Gemüse, Käse, Milcherzeugnisse und Nüsse.

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