01:20 17 Oktober 2018
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    EU warnt Kiew vor Behinderung des Gastransits aus Russland

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    Russisch-ukrainischer Gasstreit (231)
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    Nach der Drohung aus Kiew, den Gastransit aus Russland zu stoppen, warnt die Europäische Union vor Schritten, die die Gaslieferungen in EU-Länder behindern.

    Nach der Drohung aus Kiew, den Gastransit aus Russland zu stoppen, warnt die Europäische Union vor Schritten, die die Gaslieferungen in EU-Länder behindern.

    Die EU-Außenminister haben bei ihrem Treffen am Freitag die Notwendigkeit einer sicheren Gasversorgung der Ukraine und eines reibungslosen Gastransits über die Ukraine betont. Nach ihrem Treffen erklärten die Minister, dass die Russische Föderation und die Ukraine diese beiden Ziele verfolgen sollten und dass keine der Seiten Schritte tun dürfe, die das Erreichen dieser Ziele behindern könnten.

    Am Freitag hatte der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk gedroht, im Rahmen ukrainischer Sanktionen gegen Moskau auch den Transit von russischem Gas in die EU komplett zu stoppen. Am Donnerstag dieer Woche stimmte das ukrainische Parlament einem Gas-Transitverbot zu. Die Ukraine selbst bekommt seit Juni kein Erdgas aus Russland mehr, weil sie und seit November keine Rechnungen bezahlt und Schulden in Höhe von 5,3 Milliarden US-Dollar angehäuft hatte.

    Durch ukrainische Leitungen strömen rund 50 Prozent des Erdgases, das die EU von Russland kauft. Um die Abhängigkeit von dem instabilen Transitland zu verringern, hat der russische Staatskonzern Gazprom gemeinsam mit westeuropäischen Partnern die Ostsee-Pipeline Nord Stream direkt nach Deutschland gebaut und plant mit South Stream eine Direktleitung nach Südeuropa. Das South-Stream-Projekt ist in den vergangenen Monaten auf Widerstand der USA und der EU-Kommssion gestoßen.

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