17:50 21 Juli 2018
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    Lugansk nach einem Artilleriebeschuss

    Lugansk unter Beschuss: Fast 70 Zivilisten laut Behörden seit Freitag verletzt

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    Mindestens 68 Zivilisten sind seit Freitag im ostukrainischen Lugansk nach Angaben der Stadtleitung durch Artilleriebeschuss verletzt wurden.

    Mindestens 68 Zivilisten sind seit Freitag im ostukrainischen Lugansk nach Angaben der Stadtleitung durch Artilleriebeschuss verletzt wurden.

    „Nach Informationen von Einwohnern wird die Stadt ununterbrochen beschossen“, teilte das Rathaus von Lugansk am Samstag mit. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien 68 friedliche Einwohner verletzt worden. Durch den Beschuss würden immer neue Wohnhäuser und Infrastrukturanlagen beschädigt, so das Rathaus weiter. Nach  Angaben der Stadtleitung haben Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, die in Lugansk eingetroffen waren, die humanitäre Situation als schwer bezeichnet.

    Lugansk ist seit 20 Tagen faktisch vom Militär blockiert. Es gibt weder Strom noch Wasser noch Telefonverbindung; die Lebensmittel und Medikamente gehen zur Neige. Die Führung der nicht anerkannten „Lugansker Volksrepublik“, teilte am Samstag RIA Novosti mit, dass bereits Hunderte von Zivilisten durch den Dauerbeschuss gestorben seien.

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