11:46 17 Januar 2018
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    Lawrow sieht Gefangenen-Marsch in Donezk nicht als Erniedrigung

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow sieht den Gefangenen-Aufmarsch in der ostukrainischen Industriemetropole Donezk nicht als eine Erniedrigung an.

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow sieht den Gefangenen-Aufmarsch in der ostukrainischen Industriemetropole Donezk nicht als eine Erniedrigung an.

    „Was eine erniedrigende Behandlung der Kriegsgefangenen angeht, so ist das eine Angelegenheit der Juristen“, sagte Lawrow am Montag in einem Journalistengespräch. „Ich habe Bilder von dieser Parade gesehen. Ich habe nichts gesehen, was als Erniedrigung betrachtet werden könnte.“

    Die ukrainische Regierung hat am 24. August im Zentrum von Kiew eine Militärparade anlässlich des 23. Jahrestages der Unabhängigkeit der Ex-Sowjetrepublik veranstaltet. Parallel dazu führten die Volksmilizen in Donezk eine eigene Parade durch, bei der erbeutete Kriegstechnik aber auch gefangengenommene Soldaten der Regierungsarmee vorgezeigt wurden. Tausende Stadteinwohner pfiffen die Gefangenen aus. Wie beim Marsch deutscher Kriegsgefangener im Jahr 1944 in Moskau fuhren auch in Donezk Sprühfahrzeuge hinter der Kolonne her und reinigten hinter den Gefangenen den Asphalt.

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