01:18 26 September 2018
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    UN-Kommissarin: 670 Häftlinge in Nordirak von Islamisten hingerichtet

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    Islamistische Kämpfer der terroristischen Organisation Islamischer Staat (IS) haben mit 670 Häftlingen des irakischen Gefängnisses in der Stadt Mosul im Nordirak blutig abgerechnet, meldet Reuters unter Hinweis auf eine Erklärung der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay.

    Islamistische Kämpfer der terroristischen Organisation Islamischer Staat (IS) haben mit 670 Häftlingen des irakischen Gefängnisses in der Stadt Mosul im Nordirak blutig abgerechnet, meldet Reuters unter Hinweis auf eine Erklärung der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay.

    In ihrer Erklärung verurteilte sie Fakten der schrecklichen Verbrechen der IS-Kämpfer, darunter Morde, Entführungen, Sklaverei und sexuelle Verbrechen. 

    UN-Angaben zufolge hatten IS-Kämpfer im Juni bei ihrer Großoffensive im Nordirak Häftlinge des Gefängnisses in Mosul hingerichtet.

    „Solche kaltblütigen, systematischen und vorsätzlichen Morde an Bürgern wegen ihrer religiösen Zugehörigkeit sind Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, heißt es in der Erklärung Pillays.

    Die Organisation Islamischer Staat entstand und handelte hauptsächlich auf dem syrischen Territorium, wo sie gegen die Regierungskräfte kämpfte und den „Ruhm“ einer der grausamsten Gruppierungen erwarb. Vor einigen Monaten hatte der IS seine Handlungen im Irak drastisch aktiviert und ausgedehnte Territorien im Land eingenommen.

    Ende Juni gab IS die Gründung eines islamischen Kalifats auf den von der Organisation kontrollierten Territorien im Irak und in Syrien bekannt.

    Die IS-Kämpfer haben bereits Tausende Andersgläubige – Schiiten, Christen und Jesiden – getötet.

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