15:58 14 August 2018
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    OSZE-Chef hofft auf Einigung mit Kiew über humanitäre Hilfslieferungen für Ostukraine

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    Russische Hilfsgüter für Ost-Ukraine (149)
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    Lomberto Zannier, Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), betrachtet die Lage im Osten der Ukraine als eine humanitäre Katastrophe.

    Lomberto Zannier, Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), betrachtet die Lage im Osten der Ukraine als eine humanitäre Katastrophe.

    Bei einem Rundtisch-Gespräch im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach 2014 (in Westösterreich) sagte Zannier am Montag, er hoffe, dass die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Pjotr Poroschenko, bei ihrem Treffen in Minsk Fragen der Lieferung russischer humanitärer Hilfsgüter in die Ukraine erörtern und eine Einigung darüber erzielen werden. 

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte am Montag  angekündigt, dass weitere humanitäre Konvois in die Ukraine geschickt werden sollen. 

    „Diese Ankündigung erfolgte einen Tag vor dem für morgen angesetzten Treffen auf hoher Ebene in Minsk. Ich hoffe, dass diese Frage (Hilfslieferungen) dort erörtert und geregelt wird und die übernehmende Seite ihre Zustimmung dazu gibt“, so Zannier. In der Ostukraine, wo sich eine humanitäre Katastrophe abspiele, werde humanitäre Hilfe benötigt. Diese müsse aber in gehöriger Weise geleistet werden, so der OSZE-Chef.

    Laut Zannier „ist eine breite internationale Mitwirkung an der Organisation des Transports und der Lieferung humanitärer Hilfsgüter notwendig“. „Gibt es humanitäre Hilfsgüter, so muss das Internationale Rotkreuz-Komitee auch für ihren Transport sorgen“, so Zannier.

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