04:06 26 April 2018
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    EU-Energiekommissar Oettinger will in Moskau über Gastransit durch Ukraine beraten

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    Russisch-ukrainischer Gasstreit (231)
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    EU-Energiekommissar Günther Oettinger reist am Freitag nach Moskau, um mit dem russischen Energieminister Alexander Nowak über die Sicherheit der Gaslieferungen aus Russland durch die Ukraine zu beraten.

    EU-Energiekommissar Günther Oettinger reist am Freitag nach Moskau, um mit dem russischen Energieminister Alexander Nowak über die Sicherheit der Gaslieferungen aus Russland durch die Ukraine zu beraten.

    Weitere Themen sind der Bau der direkten Gaspipeline South Stream von Russland nach Südeuropa sowie ein Ausbau der Ostsee-Pipeline, wie das Energieministerium in Moskau am Montag mitteilte. Darüber hinaus soll der Streit um die Nutzung der OPAL-Leitung zur Sprache kommen. Die EU hatte Gazprom die Nutzung dieser Gasleitung, die die Ostsee-Pipeline mit dem Gastransportnetz Europas verbindet, eingeschränkt.

    Am 8. August hatte der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk gedroht, im Rahmen ukrainischer Sanktionen gegen Moskau auch den Transit von russischem Gas in die EU komplett zu stoppen. Kurz danach stimmte das ukrainische Parlament einem Gas-Transitverbot zu. Die Ukraine selbst bekommt seit Juni kein Erdgas aus Russland mehr, weil sie und seit November keine Rechnungen bezahlt und Schulden in Höhe von 5,3 Milliarden US-Dollar angehäuft hatte.

    Durch ukrainische Leitungen strömen rund 50 Prozent des Erdgases, das die EU von Russland kauft. Um die Abhängigkeit von dem instabilen Transitland zu verringern, hat der russische Staatskonzern Gazprom gemeinsam mit westeuropäischen Partnern die Ostsee-Pipeline Nord Stream direkt nach Deutschland gebaut und plant mit South Stream eine Direktleitung nach Südeuropa. Das South-Stream-Projekt ist in den vergangenen Monaten auf Widerstand der USA und der EU-Kommssion gestoßen.

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