07:20 26 September 2016
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Moskau besorgt über Konzentration ukrainischer Truppen vor Donezk

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Entwicklung in Ostukraine (2318)
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Trotz der vereinbarten Waffenruhe zieht das ukrainische Militär nach russischen Angaben schwere Waffen nördlich von Donezk zusammen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sieht Anzeichen dafür, dass eine Angriffsgruppe aufgebaut wird.

Trotz der vereinbarten Waffenruhe zieht das ukrainische Militär nach russischen Angaben schwere Waffen nördlich von Donezk zusammen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sieht Anzeichen dafür, dass eine Angriffsgruppe aufgebaut wird.

Die Berichte über die Konzentration von schweren Waffen des ukrainischen Militärs im Raum Debalzewo haben sowohl bei den ukrainischen Volksmilizen als auch bei Russland tiefe Besorgnis ausgelöst, sagte Lawrow am Dienstag. „Alles deutet darauf hin, dass eine Angriffsgruppe vorbereitet wird.“

Russland und die Milizen haben Kiew über ihre Besorgnis informiert. „Uns wurde beteuert, dass es keine Pläne einer Vereitelung der Waffenruhe gibt“, so Lawrow weiter. „Doch müssen die Beteuerungen durch die Praxis belegt werden. Wir werden die Situation aufmerksam verfolgen.“ Lawrow warnte davor, die Minsker Friedensvereinbarungen zu behindern. Debalzewo liegt rund 50 Kilometer nordöstlich der von Milizen kontrollierten Industriemetropole Donezk.

Ukraine-Konflikt\: Die Lage nach dem Waffenstillstand

In der Ost-Ukraine dauerten seit April Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern an. Die ukrainische Übergangsregierung hatte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Der Militäreinsatz hat nach UN-Angaben vom Angang August mehr als 2000 Zivilisten das Leben gekostet.

Am Freitag haben sich die ukrainische Regierung und die Führungen der von Kiew abtrünnigen Donezker und Lugansker „Volksrepubliken“ bei ihren Friedensgesprächen in Minsk auf einen Waffenstillstand, Gefangenenaustausch und weitere Schritte zu einer friedlichen Konfliktlösung geeinigt.

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