10:57 15 Dezember 2018
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    Lugansker Republikchef: Kein Abtritt der Kontrolle über Grenze zu Russland an Kiew

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk hat laut ihrem Chef Igor Plotnizki nicht vor, Kiew die Kontrolle über ihren Abschnitt der Grenze zu Russland zu überlassen.

    Die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk hat laut ihrem Chef Igor Plotnizki nicht vor, Kiew die Kontrolle über ihren Abschnitt der Grenze zu Russland zu überlassen.

    „Ich habe bereits erklärt, dass alle Versuche, das Protokoll von Minsk gegen uns zu wenden, scheitern werden“, sagte Plotnizki am Dienstag bei einem Telefonat mit RIA Novosti. “Wir haben dieses Protokoll als ein Abkommen über friedliche Koexistenz unterzeichnet. Es klappt nicht, uns zu isolieren und abzuwürgen.“

    „Wir lassen unsere Grenze zum Bruderland Russland nicht unter feindliche Kontrolle geraten“, führte er aus. Die „Volksrepublik“ sei bereit zu einem wirtschaftlichen Wettbewerb mit der Ukraine. Für die ganze Welt werde es bald offensichtlich, dass die Ukraine „abzüglich der arbeitssamen Donbass-Region zur massenhaften Armut und Degradation“ verurteilt sei.

    Damit reagierte Plotnizki auf die Erklärung des ukrainischen Präsidentenberaters Juri Luzenko, dass gemäß dem Protokoll von Minsk nicht den gesamten Gebieten Donezk und Lugansk, sondern nur einem Drittel der Donbass-Region, welches von der Volkswehr kontrolliert wird, ein Sonderstatus zuteil wird. Die Ukraine sei ein einheitlicher Staat, und die vorläufig nicht kontrollierten Bereiche der Region Donbass seien ein Teil von ihm. Kiew bringt Luzenko zufolge die Grenze unter seine Kontrolle, während das von den Aufständischen kontrollierte Gebiet isoliert werden soll, so ukrainische Medienberichte.

    „Von Revolutionen wie auch von einer Freundschaft mit (US-Vizepräsident Joe) Biden wird man nicht satt. Auch noch andere ukrainische Gebiete werden sich bald Freiheit wünschen – wie wir es haben“, so Plotnizki. Wenn Präsident Poroschenko einen Dialog wolle, müsse er „seine geschwätzigen Berater“ zum Schweigen bringen.

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