17:26 18 Oktober 2018
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    Lawrow: Weitere Sanktionen gegen Russland führen zu tieferer Konfrontation in Ukraine

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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Eine Fortsetzung des Sanktionsdrucks auf Russland wird nicht zur Regelung der innerukrainischen Krise verhelfen, sondern lediglich zu ihrer Vertiefung führen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview für die spanische Zeitung „El Pais“.

    Eine Fortsetzung des Sanktionsdrucks auf Russland wird nicht zur Regelung der innerukrainischen Krise verhelfen, sondern lediglich zu ihrer Vertiefung führen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview für die spanische Zeitung „El Pais“. 

    „Wir betrachten das neue EU-Sanktionspaket gegen unser Land, das am 12. September in Kraft getreten ist, als den Realitäten absolut keine Rechnung tragende Antwort Brüssels auf die Ergebnisse des Minsker Treffens der Kontaktgruppe zur Regelung der Situation in der Ukraine,“, so Lawrow im Interview.  

    Diese politische Irrationalität der Europäischen Union schickt nach Meinung des Ministers faktisch ein Signal der direkten Unterstützung für die „Partei des Krieges“ in Kiew, die an der Umsetzung der Festlegungen des Minsker Protokolls und an der Lenkung der Situation im Land in eine friedliche Bahn nicht interessiert ist. 

    Auf die Sanktionspolitik gegenüber Russland eingehend, wies Lawrow darauf hin, dass sich Russland das Recht beibehalte, Maßnahmen zum Schutz der legitimen Interessen des Landes, darunter der Interessen der nationalen Sicherheit, zu ergreifen.

    „Zugleich rechnen wir damit, dass der Pragmatismus und der gesunde Menschenverstand im Herangehen der Partner in letzter Konsequenz  die Oberhand gewinnen wird. 

    Die USA, die Europäische Union und andere Länder müssen endlich der Stimme der Vernunft Gehör schenken und diesen sinnlosen Teufelskreis von Handlungen nach dem Prinzip ‚Auge um Auge‘ sprengen, den sie selbst eingeleitet haben“, betonte Lawrow.

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