22:13 18 Juli 2018
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    Ereignisse in Ukraine dürfen nicht zu neuem Kaltem Krieg führen – Russlands Außenamt

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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Die Ereignisse in der Ukraine haben laut dem russischen Vizeaußenminister Alexej Meschkow negative Folgen für die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und für die Beziehungen Russland-EU. Aber es liege nicht im Interesse der Seiten, die Situation bis zur „Neuauflage des Kalten Krieges“ zu bringen.

    Die Ereignisse in der Ukraine haben laut dem russischen Vizeaußenminister Alexej Meschkow negative Folgen für die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und für die Beziehungen Russland-EU. Aber es liege nicht im Interesse der Seiten, die Situation bis zur „Neuauflage des Kalten Krieges“ zu bringen. 

    „Klar ist, dass es zu dem früheren mit doppelter Moral gefüllten und gegenüber Russland nicht aufrichtigen Modell des Zusammenwirkens keine Rückkehr geben wird. Zugleich sind wir überzeugt, dass auch eine Neuauflage des Kalten Krieges den Interessen keines der Länder entspricht“, sagte der Diplomat bei einer Konferenz in Belgrad anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns der Ersten Weltkrieges

    Meschkow betonte, dass bei allen Seiten die gemeinsamen Wirtschaftsinteressen sowie die Notwendigkeit erhalten bleiben, den bekannten Herausforderungen zu widerstehen, die nach dem Beginn der ukrainischen Ereignisse durchaus nicht verschwunden seien. 

    Der russische Vizeaußenminister brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die heutige  Krise ermöglichen werde, den Dialog Moskaus mit den westlichen Partnern auf eine „gesündere und ehrlichere Grundlage“ umzustellen. 

    „In dieser alles andere als einfachen Situation ist es wichtig,  zur positiven europäischen Agenda, dazu zurückzukehren, was uns vereinigt und nicht trennt“, so Meschkow.

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