13:59 21 Juli 2018
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    Republikchef Aksjonow: Krim wird sich trotz Nichtanerkennung durch Westen entwickeln

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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Die Schwarzmeer-Halbinsel Krim wird sich ungeachtet der Nichtanerkennung der jüngsten Wahl in ihr Parlament und in örtliche Machtorgane durch den Westen unentwegt weiter entwickeln. Das erklärte der kommissarische Republikchef Sergej Aksjonow am Mittwoch in der Hauptstadt Simferopol.

    Die Schwarzmeer-Halbinsel Krim wird sich ungeachtet der Nichtanerkennung der jüngsten Wahl in ihr Parlament und in örtliche Machtorgane durch den Westen unentwegt weiter entwickeln. Das erklärte der kommissarische Republikchef Sergej Aksjonow am Mittwoch in der Hauptstadt Simferopol.

    „Die Krim-Behörden haben keine Zeit, auf jede unfreundliche Erklärung zu reagieren, weil sie eine weitaus wichtigere Aufgabe zu lösen haben, die Halbinsel in eine Region von internationaler Bedeutung umzuwandeln“, fuhr Aksjonow fort. „Sie (westliche Länder) erkennen unsere Wahlen und unser Referendum nicht an, während sich (in Europa) ähnliche Prozesse abspielen: Schottland, das sich von Großbritannien abspalten will, oder Katalonien, die ebenfalls nach Unabhängigkeit strebt… Wir werden mal sehen, was sie dann tun werden, wie sie (die Resultate) nicht anerkennen, wie sie ihre eigenen Bürger mit Panzern plattwalzen und welche Sanktionen sie verhängen werden“, sagte Aksjonow.

    „Am wenigsten sollten sich westliche Politiker um das Schicksal der Krim kümmern. Mögen sie lieber ihr eigenes Leben führen. Wir werden ihre Erklärungen schlicht ignorieren“, sagte der Republikchef.

    Zuvor hatte die EU erklärt, dass sie die Wahl auf der Krim vom 14. September für nicht legitim hält. Auch einige andere Länder, darunter die USA und die Türkei, wollten die Resultate der Krim-Wahlen nicht akzeptieren.

    Bei der Wahl auf der Krim schnitt die Regierungspartei Geeintes Russland am besten ab, die 70 Sitze im Staatsrat der Krim erhielt. Die Liberaldemokratische Partei (LDPR) bekommt fünf Mandate. Die anderen Parteien konnten die Fünf-Prozent-Hürde nicht nehmen.

     

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