04:44 21 August 2017
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    Kinder von Donezk

    DVR-Behörden hoffen auf Schuljahrbeginn am 1. Oktober

    © Sputnik/ Natalya Seliverstova
    Politik
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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Behörden der selbsternannten Donezker Volksrepublik (DVR) hoffen darauf, die Schulen am 1. Oktober zu eröffnen, wie der Bildungsminister der Republik, Igor Kostenok, am Donnerstag zu Journalisten sagte.

    Die Behörden der selbsternannten Donezker Volksrepublik (DVR) hoffen darauf, die Schulen am 1. Oktober zu eröffnen, wie der Bildungsminister der Republik, Igor Kostenok, am Donnerstag zu Journalisten sagte.

    Früher war mitgeteilt worden, dass mehr als 170 Kindergärten, Schulen und Hochschulgebäude durch Bombardierungen der ukrainischen Armee in unterschiedlichem Maße beschädigt worden waren. Einige davon wurden vollständig zerstört. Die größten Zerstörungen sind in den Städten Schachtjorsk, Gorlowka  und Sneschnoje zu verzeichnen.

    Dem Bildungsminister zufolge befanden sich in Donezk Anfang September etwa zehn Prozent der Schüler. Elf Prozent seien in andere Regionen der Ukraine und 20 Prozent nach Russland ausgereist. 54 Prozent der Schüler sind im Gebiet Donezk geblieben, aber in ruhigeren Städten. Nahezu die Hälfte der Schulen (47 Prozent) hat keine Bombenkeller.

    „Wir bereiten uns vor, die Schulen am 1. Oktober zu eröffnen. Wir hoffen, dass die Kampfhandlungen zu diesem Tag nicht einfach nur von den Grenzen der DVR abrücken werden, sondern dass auch eine ‚Gesundheitszone‘ eingerichtet wird“, sagte der Minister. Dabei betonte er, dass das Schuljahr erst dann beginnen wird, wenn in den Grenzen der DVR keine Kampfhandlungen mehr geführt werden.

    Das Schuljahr im Donezbecken hat am 1. September nur in den Lehreinrichtungen begonnen, die von Kiew kontrolliert werden.

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