12:12 26 Januar 2020
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    Anrainer-Gipfel: Kaspisches Meer bleibt weiterhin gemeinsames Binnengewässer

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    Das Kaspische Meer bleibt auch weiterhin ein Binnengewässer der Anrainerstaaten und größtenteils in ihrer gemeinsamen Nutzung. Darauf einigten sich die Präsidenten von Russland, Aserbaidschan, Iran, Kasachstan und Turkmenistan bei ihrem Gipfel in Astrachan.

    Das Kaspische Meer bleibt auch weiterhin ein Binnengewässer der Anrainerstaaten und größtenteils in ihrer gemeinsamen Nutzung. Darauf einigten sich die Präsidenten von Russland, Aserbaidschan, Iran, Kasachstan und Turkmenistan bei ihrem Gipfel in Astrachan.

    Die heutige Vereinbarung stuft den Küstenbereich von 15 Seemeilen als Hoheitsgebiet des jeweiligen Anrainerstaates und das anschließende Zehn-Meilen-Gebiet als ausschließliche Zone für Fischfang und Gewinnung von Meeresressourcen des betreffenden Staates ein.

    Bei den Verhandlungen seien klare Formulierungen in Bezug auf die Abgrenzung der Wasserfläche, des Meeresgrundes und der Bodenschätze sowie die Schifffahrts- und Fischfangregeln vereinbart worden, teilte der russische Präsident Wladimir Putin mit. Die Partner einigten sich darauf, dass der Großteil der Kaspi-Wasserfläche in gemeinsamer Nutzung bleibt. „Dadurch werden etwaige Missverständnisse oder Spannungen zwischen den Staaten, die früher wegen verschiedener Auslegung möglich waren, ausgeschossen“, sagte Putin. In ihrer gemeinsamen Erklärung betonten die fünf Präsidenten, dass nur die Anrainerstaaten das Recht auf militärische Präsenz im Kaspischen Meer haben. „Das hat sich so historisch ergeben und wir werden daran nichts ändern“, sagte Putin.

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