19:41 12 Dezember 2019
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    ExxonMobil stellt Teilnahme an Karasee-Projekt mit Rosneft nicht sofort ein

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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Der US-Erdöl- und Erdgasriese ExxonMobil hat am 26. September wegen den von den USA gegen Russland verhängten Sanktionen die Arbeiten an neun Projekten im Rahmen des Abkommens über die strategische Zusammenarbeit mit Rosneft eingestellt, ausgenommen das Projekt in der Karasee, wie der Sprecher von ExxonMobil, Alan Jeffers, RIA Novosti mitteilte.

    Der US-Erdöl- und Erdgasriese ExxonMobil hat am 26. September wegen den von den USA gegen Russland verhängten Sanktionen die Arbeiten an neun Projekten im Rahmen des Abkommens über die strategische Zusammenarbeit mit Rosneft eingestellt, ausgenommen das Projekt in der Karasee, wie der Sprecher von ExxonMobil, Alan Jeffers, RIA Novosti mitteilte. 

    „Das Abkommen über die strategische Zusammenarbeit zwischen ExxonMobil und Rosneft beinhaltet die Umsetzung von zehn Gemeinschaftsprojekten, darunter die Erkundung und die potentielle Förderung am Schelf des Schwarzen Meeres, in der Arktis-Region und in Westsibirien. Das Unternehmen hat die Arbeiten an neun von zehn Gemeinschaftsprojekten zum 26. September abgebaut“, so der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.  

    Seinen Worten nach wird das Zurückfahren der Tätigkeit von ExxonMobil in der Karasee, an der Bohrung „Universitetskaja-1“, unter Berücksichtigung der Naturbesonderheiten in der Arktis mehr Zeit in Anspruch nehmen. 

    Rosneft hatte im Jahr 2011 mit ExxonMobil ein Abkommen über die Zusammenarbeit bei der Ausbeutung der Vorkommen in der Karasee und im Schwarzen Meer unterzeichnet.  

    Im Tausch gegen einen Anteil von 33 Prozent an der Ausbeutung in der Karasee erklärte sich ExxonMobil einverstanden, die meisten Ausgaben zu decken, die mit dem Schürfbohren zusammenhängen und mehr als 3,2 Milliarden US-Dollar betragen haben.

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