03:27 23 Februar 2020
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    Russische „Schwarze Liste“ von EU-Bürgern über diplomatische Kanäle zugänglich

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    EU-Bürger, die glauben, auf der russischen „Schwarzen Liste“ zu stehen, können das über diplomatische Kanäle überprüfen. Das teilte die stellvertretende Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag in einem Interview für den Russischen Nachrichtendienst RSN mit.

    EU-Bürger, die glauben, auf der russischen „Schwarzen Liste“ zu stehen, können das über diplomatische Kanäle überprüfen. Das teilte die stellvertretende Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag in einem Interview für den Russischen Nachrichtendienst RSN mit.

    „Es ist empfehlenswert festzustellen, ob die Namen unserer Kollegen nicht auf der ‚Schwarzen Liste‘ stehen. Das wäre über diplomatische Kanäle möglich… Das ist nicht unsere Laune. Wir haben nie irgendwelche Listen initiiert. Das ist ausschließlich ein Antwortschritt, weil es absolut unzulässig ist, wenn man dir buchstäblich ins Gesicht spuckt, und zwar ohne Grund und Entschuldigung“, fuhr die Sprecherin fort.

    „EU-Bürger wurden nicht von ungefähr auf diese Liste gesetzt. Es handelt sich um Menschen, die eine aggressive Position gegenüber unserem Land bezogen haben und aktiv auf die Verhängung weiterer Sanktionen hinarbeiten“, sagte Sacharowa.

    Am Vortag hatte Russlands Vizeaußenminister Alexej Meschkow erklärt, dass die russische Liste mit der „Schwarzen Liste“ der EU vergleichbar wäre.

    Zuvor war der europäischen Abgeordneten Rebekka Harms die Einreise nach Russland verweigert worden. Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, forderte den russischen EU-Botschafter Wladimir Tschischow in einem Schreiben auf, die russische „Schwarze Liste“ offenzulegen.

     

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