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    Nach Tod von Mitarbeiter: Rotes Kreuz setzt Tätigkeit in Ukraine aus

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Nach dem Tod eines Mitarbeiters in Donezk hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) beschlossen, die operativen Tätigkeiten in der Ukraine aus Sicherheitsgründen auszusetzen.

    Nach dem Tod eines Mitarbeiters in Donezk hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) beschlossen, die operativen Tätigkeiten in der Ukraine aus Sicherheitsgründen auszusetzen.

    „Wir haben die Operationstätigkeiten für mehrere Tage ausgesetzt", bestätigte Alina Mursajewa, IKRK-Sprecher in der Ukraine, in einem Telefongespräch mit RIA Novosti. Die Pause sei notwendig, um die Sicherheit des Personals in Donezk zu gewährleisten sowie die Leiche des getöteten Mitarbeiters in die Schweiz zu bringen. Eine Entscheidung über weiteren Einsatz der Organisation in der Ukraine sei noch nicht gefallen.

    Der 38-jährige Schweizer Laurent Etienne du Pasquier war am Donnerstag im Stadtkern Donezk durch einen Beschuss umgekommen. Die ostukrainische Industriemetropole ist trotzt Waffenruhe noch immer zwischen Militär und Volksmilizen umkämpft. Die Konfliktgegner beschuldigen sich gegenseitig, das Stadtzentrum zu beschießen. Das IKRK hat derzeit nach eigenen Angaben 20 Mitarbeiter in Donezk, darunter fünf Ausländer.

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