08:33 25 Juli 2017
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    Kiew: Von Milizen kontrollierte Orte bekommen keine Hilfsgüter aus Deutschland

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Hilfsgüter aus Deutschland sind nur für die Gebiete in der Ostukraine bestimmt, die von den Regierungstruppen kontrolliert werden, wie der Sprecher des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Andrej Lyssenko, am Dienstag bei einem Briefing mitteilte.

    Die Hilfsgüter aus Deutschland sind nur für die Gebiete in der Ostukraine bestimmt, die von den Regierungstruppen kontrolliert werden, wie der Sprecher des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Andrej Lyssenko, am Dienstag bei einem Briefing mitteilte. 

    Die humanitäre Hilfe werde in Orte geschickt, die nicht von Milizen kontrolliert werden, betonte er. 

    Zunächst sollen ihm zufolge die Stellen festgelegt werden, wohin die Hilfsgüter gebracht und von wo aus sie anschließend an die Bedürftigen verteilt werden. Dies nehme einige Tage in Anspruch. 

    Bei den Hilfsgütern handle es sich um Waren des täglichen Bedarfs wie Heizkörper, Winterkleidung, Zelte und Generatoren, so Lyssenko.

    Die Bundesregierung hatte auf Initiative  des Entwicklungsministers Gerd Müller eine Lastwagenkolonne mit aus 17 deutschen Städten kommenden Hilfsgütern  im Gesamtwert von rund zehn Millionen Euro in die Ukraine geschickt. Der aus 112 LKW bestehende deutsche Konvoi mit humanitären Gütern ist am Dienstag, nach der Zollabfertigung in Polen, in die Ukraine gefahren, meldete die Agentur Unian unter Berufung auf die ukrainische Fiskalbehörde, die für die Zollpolitik zuständig ist.

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