08:31 25 Juli 2017
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    Poroschenko für leistungsstarkes Sicherheitssystem an der Staatsgrenze

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2437)
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    Die Ukraine braucht nach Worten von Präsident Pjotr Poroschenko ein leistungsstarkes zuverlässiges Sicherheitssystem an ihrer Staatsgrenze. „Das macht die operative Lage im Osten sowie die Bedrohung von Seiten der Krim und Transnistriens erforderlich“, erklärte der Staatschef am Dienstag in Kiew.

    Die Ukraine braucht nach Worten von Präsident Pjotr Poroschenko ein leistungsstarkes zuverlässiges Sicherheitssystem an ihrer Staatsgrenze. „Das macht die operative Lage im Osten sowie die Bedrohung von Seiten der Krim und Transnistriens erforderlich“, erklärte der Staatschef am Dienstag in Kiew.

    Zugleich äußerte er die Zuversicht, dass die ukrainisch-russische Grenze künftig zu einer „Grenze des Friedens“ wird. „Aber die Unantastbarkeit der Grenze kann nur von ihrer Unbezwingbarkeit garantiert werden“, betonte Poroschenko.

    Die Behörden von Transnistrien – der sogenannten nicht anerkannten Dnestr-Republik auf dem Territorium Moldawiens – hatten zuvor Vorwürfe Kiews mehrmals zurückgewiesen, Transnistrien konzentriere seine Truppen an der Grenze zur Ukraine. „Wir betrachten diese Erklärungen als einen Versuch einiger politischer Kräfte (in der Ukraine), einen Konflikt mit der Dnestr-Republik zu organisieren oder zu provozieren“, hatte Republikchef Jewgeni Schewtschuk gesagt.

    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim>>

    Die Schwarzmeer-Halbinsel Krim wurde in den Staatsverband Russlands nach einem Referendum vom 16. März dieses Jahres aufgenommen, bei dem die Bevölkerung für einen Beitritt zur Russischen Föderation ausgesprochen hatte. Auf der Halbinsel sind etwa zwei Millionen Menschen ansässig, hauptsächlich Russen. Nach Angaben der föderalen Migrationsbehörde Russlands wurde die russische Staatsbürgerschaft nur von etwa 3500 Krim-Bewohnern verweigert.

     

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