08:34 25 Juli 2017
SNA Radio
    Politik

    Uno: Opfer unter Zivilisten trotz Waffenruhe in Ukraine - Armee beschießt Wohnviertel

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 6 0 0

    Trotz der Waffenruhe geht der gegenseitige Beschuss zwischen den ukrainischen Truppen und der ostukrainischen Miliz, wenn auch weniger intensiv, weiter, heißt es im jüngsten Ukraine- Bericht der Überwachungsmission des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, der RIA Novosti zugegangen ist.

    Trotz der Waffenruhe geht der gegenseitige Beschuss zwischen den ukrainischen Truppen und der ostukrainischen Miliz, wenn auch weniger intensiv, weiter, heißt es im jüngsten Ukraine- Bericht der Überwachungsmission des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, der RIA Novosti zugegangen ist.

    Der bereits sechste Bericht umfasst den Zeitraum vom 18. August bis 16. September.

    „Nach dem am 5. September verkündeten Waffenstillstand haben der Umfang und die Intensität der Kämpfe stark nachgelassen, sie wurden aber nicht vollständig eingestellt“, wird im Dokument betont. In vielen Orten gerät die Zivilbevölkerung nach wie vor unter wechselseitigen Beschuss und Artilleriebombardements.

    Zivile Einwohner leiden auch unter dem Beschuss dichtbesiedelter Wohnviertel aus schweren Waffen, wo die Miliz dem Bericht zufolge Kampfeinheiten der „Volksrepublik Donezk“ stationiert.

    „In mehreren registrierten Fällen wurde ein nicht angemessener Beschuss von Wohnvierteln von ukrainischen Streitkräften vorgenommen“, heißt es weiter.

    Die Verfasser verweisen auf eine zunehmende Anzahl von Söldnern aus dem Ausland, „darunter auch russischen Staatsangehörigen“, in den bewaffneten Einheiten der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk.

    Zugleich seien auch Proteste unter wehrpflichtigen Bürgern der Ukraine zu beobachten, die die generelle Mobilmachung verweigern wollen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren