08:30 25 Juli 2017
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    Duma-Abgeordneter: USA wollen Russland in Ukraine-Konflikt ziehen

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2437)
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    Um Russland in den Ukraine-Konflikt hineinzuziehen, erwägen die USA Waffenlieferungen an Kiew, die die Lage nur noch weiter verschärfen werden, wie der Staatsduma-Abgeordnete von der Regierungspartei Franz Klinzewitsch, Vizechef des Verteidigungsausschusses, am Donnerstag zu RIA Novosti sagte.

    Um Russland in den Ukraine-Konflikt hineinzuziehen, erwägen die USA Waffenlieferungen an Kiew, die die Lage nur noch weiter verschärfen werden, wie der Staatsduma-Abgeordnete von der Regierungspartei Franz Klinzewitsch, Vizechef des Verteidigungsausschusses, am Donnerstag zu RIA Novosti sagte. 

    „Es ist sicher unzulässig und widerspricht allen von ihnen abgegebenen Erklärungen“, so Klinzewisch, erster Vizechef der Fraktion Geeintes Russland. „So war es und so wird es bei ihnen immer bleiben: Sie tun nie das, was sie sagen, sondern das, was sie im gegebenen Fall für sich für notwendig und nützlich halten.“

    Eine Eskalation gelinge derzeit nicht, führte er weiter aus. Russland lasse sich nicht hineinziehen. Um das aber zu erreichen, müssten die ukrainischen Streitkräfte verstärkt und mit neuen Waffen ausgerüstet werden. 

    Die Eskalation in der Ukraine fange erst jetzt an, so Klinzewisch. Russland und Präsident Wladimir Putin „bemühen sich immens um eine Eindämmung dieses Konflikts“.

     

    Die amerikanische Seite stelle aber bei der Bewertung der Entwicklung in der Ukraine „alles auf den Kopf“, betonte er.
    Wie Derek Chollet, Sicherheitsberater des US-Verteidigungsministers, zuvor mitgeteilt hatte, sind die US-Behörden derzeit dabei, ein Programm zu konzipieren, das Waffenlieferungen an Kiew einschließen könnte. 

    Die US-Vizeaußenministerin Victoria Nuland war am Sonntag nach Kiew gereist, um Hilfen seitens der USA zu erörtern. Seit Beginn der Ukraine-Krise stellte Washington Kiew mehr als 290 Millionen US-Dollar bereit – darunter 116 Millionen Dollar als militärische Hilfe, die allerdings keine Waffenlieferungen beinhaltete.

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