08:30 25 Juli 2017
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    Donezk: Stadtverwaltung meldet fünf Tote durch Beschuss

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Fünf Zivilisten sind am Mittwoch in der ostukrainischen Industriestadt Donezk nach Angaben der Stadtleitung durch Beschuss getötet worden, 24 weitere haben Verletzungen erlitten.

    Fünf Zivilisten sind am Mittwoch in der ostukrainischen Industriestadt Donezk nach Angaben der Stadtleitung durch Beschuss getötet worden, 24 weitere haben Verletzungen erlitten.

    „Am 8. Oktober sind fünf Zivilisten durch die Kampfhandlungen in Donezk getötet worden. 24 weitere wurden durch Splitter verletzt“, teilte der Rat der Stadt am Donnerstag mit. Durch die Bombenangriffe seien ein Wohnhaus komplett zerstört und vier weitere beschädigt worden. In mehreren Stadtteilen seien Gas- und Wasserleitungen beschädigt.

    In der Ost-Ukraine hatten im April schwere Kämpfe zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern begonnen. Die ukrainische Übergangsregierung hatte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Der Militäreinsatz kostete laut UN-Angaben mehr als 3500 Zivilisten das Leben.

    Waffenruhe in der Ukraine>>

    Am 5. September haben sich die ukrainische Regierung und die Führungen der von Kiew abtrünnigen Donezker und Lugansker „Volksrepubliken“ bei Friedensgesprächen in Minsk auf einen Waffenstillstand, Gefangenenaustausch und weitere Schritte zu einer friedlichen Konfliktlösung geeinigt. Das Militär und die Milizen sehen zwar von Offensiven ab, dennoch wird fast täglich von Angriffen  und neuen Todesopfern auf beiden Seiten berichtet. Am 19. September vereinbarten die Konfliktgegner die Einrichtung einer 30 Kilometer breiten Pufferzone, um Verstöße gegen die Waffenruhe zu verhindern. An den meisten Frontabschnitten wurden die Kämpfe eingestellt. Die Industriemetropole Donezk ist jedoch weiter umkämpft.

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