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07:31 19 August 2019
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    Forum „Petersburger Dialog“ (Archivbild)

    Moskau: Deutsche Bürgerrechtler bitten Merkel um Fortsetzung des Petersburger Dialogs

    © Sputnik / Aleksei Nickolskii
    Politik
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    Deutsche Menschenrechtler haben eine Unterschriftensammlung für den Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert, den Petersburger Dialog im laufenden Jahr nicht zu streichen, wie Michail Fedotow, Chef des Menschenrechtsrates beim russischen Präsidenten, sagte.

    Deutsche Menschenrechtler haben eine Unterschriftensammlung für den Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert, den Petersburger Dialog im laufenden Jahr nicht zu streichen, wie Michail Fedotow, Chef des Menschenrechtsrates beim russischen Präsidenten, sagte.

    „Die Entscheidung der deutschen Seite, das Forum Petersburger Dialog in diesem Jahr abzusagen, ist aus meiner Sicht höchst fehlerhaft“, sagte Fedotow am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. „Ich bin der Meinung, dass der Dialog gerade heute, unter den Bedingungen einer komplizierten internationalen Lage und der Schwierigkeiten in den Beziehungen zwischen Russland und Deutschland, organisiert werden muss.“

    Es gebe wenig Chancen dafür, dass das deutsch-russische Forum noch in diesem Jahr stattfindet, so Fedotow. Eine offizielle Entscheidung dazu sei getroffen worden. Selbst wenn diese revidiert werde, sei die Zeit für die Vorbereitung des für Ende Oktober geplanten Forums nicht mehr da.

    „Bei den deutschen NGOs, die an unserer Arbeitsgruppe ‚Zivile Gesellschaft‘ mitwirken, ist die Initiative eines Schreibens an Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Aufruf entstanden, den Petersburger Dialog aufrechtzuerhalten und in diesem Jahr nicht abzusagen.“

    Die russischen Mitglieder der Gruppe sprachen sich ebenfalls für die Aufrechterhaltung des Forums aus. Einige äußerten bereits den Wunsch, ihre Unterschriften unter den Brief zu setzen. „Ich hoffe, man wird einsehen, dass die Absage ein Fehler war.“

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