19:16 07 Dezember 2016
Radio
    Politik

    OSZE hat keine Beweise für Einsatz von Streumunition durch Ukraine

    Politik
    Zum Kurzlink
    Entwicklung in Ostukraine (2318)
    0 26 0 0

    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat keine Beweise dafür, dass die ukrainische Armee bei den Gefechten gegen Milizen im Osten des Landes die international geächtete Streumunition eingesetzt hat.

    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat keine Beweise dafür, dass die ukrainische Armee bei den Gefechten gegen Milizen im Osten des Landes die international geächtete Streumunition eingesetzt hat.

    „Wir haben etwa 90 Beobachter in der Ost-Ukraine. Wenn wir so etwas gesehen hätten, hätten wir das registriert“, sagte Michael Bociurkiw, Sprecher der Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE, am Mittwoch. Es habe bislang keine solche Fälle gegeben, so Bociurkiw laut der russischen Ausgabe der Deutschen Welle.

    Laut einer Studie der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) haben die ukrainischen Truppen bei den Kämpfen im Osten des Landes mindestens zwölf Ortschaften, darunter auch Wohnviertel der Millionenstadt Donezk mit Streubomben beschossen. Das könnte auf ein Kriegsverbrechen deuten, weil die Streumunition nicht zielgenau sei, so HRW in einem am 21. Oktober veröffentlichten Bericht. HRW räumte ein, dass auch die Milizen, die seit April der Regierungsarmee widerstehen, Streubomben eingesetzt haben könnten. Beweise dafür seien aber nicht gefunden worden. Das ukrainische Militär bestreitet den Einsatz verbotener Munition und macht die Milizen dafür verantwortlich.

    Themen:
    Entwicklung in Ostukraine (2318)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Top-Themen

    • Syrische Soldaten in Aleppo

      Die syrischen Regierungstruppen kontrollieren bereits 70 Prozent von Ost-Aleppo, wie das russische Versöhnungszentrum in Syrien meldet. Demnach stehen 50 Wohnviertel unter der Kontrolle der syrischen Behörden.

      143004
    • Teddy Bar

      Der jüngste Skandal um den Berliner Senat, der in den Siebzigerjahren wissentlich Pädophile als Pflegeväter für Straßenjungen eingesetzt hat, zeigt, dass das Thema sexueller Kindesmissbrauch nach wie vor aktuell ist. Einer umfassenden Aufklärung steht allerdings Desinteresse der Politik im Wege.

      51554
    • Zerstörte syrische Stadt Aleppo (Archivbild)

      Die Staatschefs der USA, Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Kanadas erwägen in einer gemeinsamen Erklärung zur Lage im syrischen Aleppo, Sanktionen gegen Anhänger von Präsident Baschar al-Assad zu verhängen.

      897912
    • Die noch in der UdSSR gebaute Antonow An-124 Ruslan war viele Jahre das größte Transportflugzeug der Welt.

      Nachdem der designierte US-Präsident Donald Trump die Abbestellung der neuen Air Force One aus Boeing-Produktion gefordert hat, bietet sich Antonow als Alternative an. Der ukrainische staatliche Flugzeugbauer ist finanziell angeschlagen, nachdem Kiew sämtliche Kontakte mit den russischen Zulieferern abbrechen lassen hat.

      165005
    • T-72-Panzer bei Nato-Übung

      Britische Militärs haben eine Übung organisiert, in deren Verlauf ein Krieg gegen Russland simuliert wurde. Damit das Ganze möglichst überzeugend aussieht, führten die Briten alte sowjetische T-72-Panzer polnischer Produktion sowie völlig veraltete T-55 auf das Schlachtfeld, die sie bei Museen und privaten Sammlern geliehen haben.

      566954
    • G7 in Elmau, Archivbild

      Männer kommen und gehen, „Mutti“ bleibt? Alle winken sie höflich und treten ab, nur Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht: Wie ein Fels in der Brandung zeigt sie ihre Firmengeste – den „Merkelizer“. Will die Kanzlerin uns mit ihrer „Raute der Macht“ aus der Vergangenheit nahebringen, dass sie auch weiter am Ruder bleibt?

      181256