18:48 22 August 2017
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    Poroschenko: Wähler unterstützen Friedensplan für Donbass

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    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko ist nach eigenen Worten damit zufrieden, dass sich die Mehrheit der Wähler bei der ukrainischen Parlamentswahl für einen Friedensplan für die Ostukraine ausgesprochen hat, während die Befürworter einer gewaltsamen Lösung in der Minderheit sind.

    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko ist nach eigenen Worten damit zufrieden, dass sich die Mehrheit der Wähler bei der ukrainischen Parlamentswahl für einen Friedensplan für die Ostukraine ausgesprochen hat, während die Befürworter einer gewaltsamen Lösung in der Minderheit sind.

    „Nicht anders als erfreulich kann die Tatsache bewertet werden, dass sich die Mehrheit der Wähler für die politischen Kräfte ausgesprochen hat, die den Friedensplan des Präsidenten unterstützen sowie nach politischen Wegen zu einer Beilegung der Lage im Donbass suchen und zugleich der Festigung der Streitkräfte  gebührende Aufmerksamkeit schenken“, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes des ukrainischen Staatschefs vom späten Sonntagabend. „Die Anhänger einer gewaltsamen Lösung der Situation sind in einer klaren Minderheit.“

    „Ein solches Niveau der Unterstützung bei einer Parlamentswahl haben die ukrainischen Behörden noch nie bekommen“, so Poroschenko.

    Insgesamt sieben Parteien schafften laut Exit-Polls den Einzug ins Parlament. Dem Block von Pjotr Poroschenko mit 23,0 Prozent folgt die Volksfront des Premiers Arseni Jazenjuk mit 21,3 Prozent. Auf den dritten Platz kommt mit 13,2 Prozent die Partei Samopomoschtssch (Selbsthilfe) des Bürgermeisters von Lwow, Andrej Sadowyj. 7,6 Prozent der Stimmen erreicht demnach der Oppositionsblock. Die Radikale Partei von Oljeg Ljaschko bekommt 6,4 Prozent, die nationalistische Partei Swoboda (Freiheit) landet bei 6,3 Prozent. Ins Parlament zieht auch die Partei Batkiwschtschina von Ex-Regierungsschefin Julia Timoschenko mit 5,6 Prozent ein.

    Die Partei Rechter Sektor, die KP und die Partei Starke Ukraine von Sergej Tigipko aus der früheren Regierungspartei der Regionen kamen jeweils auf weniger als drei Prozent und scheiterten damit an der Fünf-Prozent-Hürde.

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